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Erfolgreiche Demo gegen NPD in Neustrelitz

Kampagne "Keine Stimme den Nazis" macht auf NPD-Wahlkampf aufmerksam - Spontaner Umzug mit etwa 100 Teilnehmer/innen

22|07|2006

Fast ununterbrochen hallten Sprechchöre durch die Neustrelitzer Innenstadt. Etwa 100 Menschen demonstrierten heute spontan gegen den Landtagswahlkampf der NPD und machten auf die Neonazi-Szene in der Stadt aufmerksam. Bei bestem Wetter und unter Musik verteilten sie Infomaterial an die Einwohner/innen und Besucher/innen der Stadt.

Vom Bahnhof aus führte der Umzug zum Marktplatz, wo verschiedene Reden zum Landtagswahlkampf der NPD gehalten wurden. Zugleich wurde auf die rechte Kleidermarke Thor Steinar aufmerksam gemacht, die als versteckter Code in der Neonazi-Szene funktioniert und auch in Neustrelitz verkauft wird. Vor einem Zeitungsladen in der Strelitzer Straße wiesen die Demonstrant/innen auf rechtsradikale Presseartikel hin, die dort erhältlich sind. Damit, so hieß es aus dem Lautsprecherwagen, würde bewußt oder unbewußt der Wahlkampf der NPD unterstützt.

Ein Teilnehmer der Demo wurde für kurze Zeit von der Polizei in Gewahrsam genommen, weil er Aufkleber gegen Rechts angebracht haben sollte. Die Antifaschist/innen machten infolge dessen auf Aufkleber von Neonazi-Organisationen wie der Mecklenburgischen Aktionsfront aufmerksam, die in großen Mengen wochen- oder monatelang im Stadtgebiet unentfernt bleiben können. Zugleich werden Neonazi-Schmierereien erst nach großem Druck oder gar nicht übermalt; in der Strelitzer Straße führte die Demo an einem gesprühten Hakenkreuz vorbei.

Die Demonstration wies außerdem darauf hin, dass es in Neustrelitz häufig zu rechten Übergriffen auf Menschen kommt, die nicht in das Weltbild der Nazis passen. Die Mecklenburgische Aktionsfront als eine der aktivsten Neonazi-Kameradschaften entfaltet in der Region regelmäßig Aktivitäten und unterstützt momentan die NPD in ihrem Wahlkampf.

"Wir haben mit unserem Umzug viele Menschen erreicht und auf das Problem des Neonazismus aufmerksam gemacht hat", teilt Maria Hinrich, Pressesprecherin der Kampagne "Keine Stimme den Nazis" mit. "Auch in den nächsten Monaten werden wir weitere spontane und kraftvolle Aktionen durchführen, um den Einzug der NPD in den Landtag zu verhindern."



















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