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Initiative warnt vor rechtem Kulturkreis in Mecklenburg-Strelitz

Neonazis nutzen Verein als Deckmantel

27.10.2005

Eine Mitteilung der Initiative Heimatbund Pommern stoppen.

Bei dem Verein "Kulturkreis Mecklenburg-Strelitz" handelt es sich um eine Neonaziorganisation. Darauf weist eine Initiative jetzt Ämter und Wirtsleute in der Region mit Briefen, Emails und Flugblättern hin. Kader der rechten Szene wie der Aktivist der Mecklenburgischen Aktionsfront" David Petereit gehören zum Vorstand des Kulturkreises. Ebenfalls zum Umfeld des Vereins zählt der rechte Gemeindevertreter Norman Runge aus Burg Stargard.

Mitglieder der Initiative befürchten, dass die Neonazis versuchen mit kulturellen Angeboten wie Volkstänzen und Singen bei Volksfesten, Gemeindefeier oder ähnlichen Veranstaltungen in der Region Auftrittsmöglichkeiten zu erhalten. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass unter dem Vorwand vereinsinterner Veranstaltungen Gasträume oder ähnliches angemietet werden, um rechtsextreme Zusammenkünfte zu arrangieren.

Eine ähnliche Strategie verfolgt der rechtsextreme "Heimatbund Pommern" seit Jahren mit einem eigenen "Kulturkreis" in den Landkreisen Uecker-Randow und Ostvorpommern. Mit Tanzauftritten, Wanderungen, Fahrradtouren, Sportfesten und Müllsammlungen bemühen sich die Neonazis dort um ein bürgernahes Image. Damit versucht der Heimatbund seine völkische Ideologie zu verbreiten und rekrutiert Kinder und Jugendliche für neonazistische Aktivitäten.Zuletzt posierten pommersche Neonazis für die Zeitschrift GEO in Burg Stargard.

Bei Veranstaltungen des Heimatbund Pommern waren auch Neonazis aus Burg Stargard, Neustrelitz und Neubrandenburg anwesend. Deshalb liegt der Schluss nahe, dass diese mit dem "Kulturkreis Mecklenburg-Strelitz" e.V. diese Strategie auch in dieser Region umsetzen wollen.

Links

Heimatbund Pommern stoppen
Homepage der Initiative
http://www.heimatbundpommernstoppen.tk/

Hochglanz-Nazis
Das Magazin GEO inszeniert ausgerechnet in Burg Stargard ein Fotoshooting mit NPD und Kameradschaftsführern. In der Kleinstadt entwickelt sich die rechte Szene erfolgreich nach dem Vorbild Vorpommerns.
links-lang.de vom 21.09.2005
http://www.links-lang.de/0509/02.php

Mammi's Liebling, Gewaltbereitschaft und NS-Ideologie
Über 250 Neonazis folgten dem Aufruf des Heimatbundes Pommern zur gestrigen Demonstration in Pasewalk. Zwar fand zeitgleich ein Konzert gegen Rechts statt, doch direkte Proteste blieben verhalten.
links-lang.de vom 10.04.2005
http://www.links-lang.de/0504/04.php

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Die neuen Kreistage und die neuen Nazis
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::Presse::

03.02.2012 [NK]
Caffier will Gesichtsscanner in Fußballstadien / Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der CDU-Politiker Lorenz Caffier, will Gewalttäter künftig mittels Gesichtsscanner aus Fußballstadien fernhalten.

03.02.2012 [NK]
Streit um die "Fight Night" / Ellenbogenstöße gegen den Kopf, Fußtritte gegen den am Boden liegenden Gegner, Würgegriffe: Aber bei der "Fight Night" am Sonnabend geht's nicht nur im Ring heftig zur Sache.

03.02.2012 [OZ]
Letztes abgelegenes Asylbewerberheim schließt 2013 / Das letzte abgelegene Asylbewerberheim in Mecklenburg-Vorpommern wird zum 30. Juni 2013 geschlossen.

03.02.2012 [OZ]
Handy-Überwachung: / Polizei verschickt 14 100 Schnüffel-SMS

02.02.2012 [NK]
Flüchtlingsheim macht im Juni 2013 dicht / Sanierungskosten sind selbst Innenminister Lorenz Caffier zu viel. Die Asylbewerber werden in anderen Heimen und vielleicht auch dezentral untergebracht.

02.02.2012 [TAZ]
Wie sich die Rechten bei Sven Krüger revanchieren / Soli-Sampler für Straftäter

02.02.2012 [TS]
Wie Neonazis die Ökoszene ausnutzen / Die grünen Braunen. Eine Studie der Böll-Stiftung zeigt, wie sich die Rechten auch im ökologischen Milieu ausbreiten.

02.02.2012 [NDR]
Parlamentarier debattieren über Asylheim / Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern befasst sich heute mit dem Asylbewerberheim in Jürgenstorf bei Stavenhagen.

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