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Regional mehr als 50 Prozent Nichtwähler
Mehrere Vertreter "etablierter demokratischer Parteien" zeigen sich darüber entsetzt, dass Vertreter der NPD nicht nur dem neuen Kreistag, sondern beispielsweise auch der Lübzer Stadtvertretung angehören werden.
09.06.2009
von Ilja Baatz
LÜBZ - Im Amt Eldenburg Lübz - von der Zahl der Gemeinden her etwa ebenso groß wie die Ämter Goldberg-Mildenitz und Plau am See zusammen - lag die Wahlbeteiligung bei genau 46,48 Prozent, was bedeutet: Nicht einmal die Hälfte aller Wahlberechtigten hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, für das viele Menschen in aller Welt auch heute noch streiten und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen - in China etwa, um ein prominentes wie aktuelles Beispiel zu nennen. Dabei schwankte der Nichtwähler-Anteil in unserer Region individuell betrachtet allerdings erheblich. Die Prozentzahlen reichen von 31,9 (Wahlbezirk Lübz IV, Bürgersaal) bis 68,7 (Gischow).
Die konstituierende Sitzung der Lübzer Stadtvertretung findet voraussichtlich am 15. Juli statt. Mit jeweils einem Abgeordneten wird neben der NPD auch die Wählergemeinschaft Broock-Wessentin erstmalig in das Kommunalparlament einziehen. Die CDU verliert einen Sitz (sie stellte bisher zehn Stadtvertreter), bei den Fraktionen Die Linke, SPD und FDP verändert sich nach dem vorläufigen Ergebnis nichts (vier, drei beziehungsweise ein Stadtvertreter).
Schweriner Volkszeitung-Lübz
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