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Schiefes Bild von Parteien auf Usedom

20.05.2009

Zinnowitz/Anklam (AZ). Die Dominanz von NPD-Wahlplakaten auf der Insel stößt zunehmend auf Kritik. Am Montagabend haben sich die Mitglieder des Amtsausschusses Usedom-Nord damit befasst. Anlass dafür boten vermehrte Anfragen von Urlaubern, die wissen wollten, ob auf der Insel noch andere politischen Gruppierungen zur Kommunalwahl antreten werden. Zudem bestehen in vielen Gemeinden Zweifel, ob die Rechtsextremisten in jedem Falle eine Genehmigung für die Platzierung ihrer Wahlwerbung erhalten haben.

Am kommenden Montag kann das derzeit schiefe Bild von der politischen Landschaft auf der Insel gerade gerückt werden. Dann liegen hunderte Plakate des "Bündnisses für Demokratie" zum Aushang bereit. Darauf werden die Bürger zur Stimmabgabe und zur Wahl demokratischer Kandidaten aufgefordert. "Für eine erfolgreiche Plakatierung benötigen wir aber die Unterstützung aus den Ämtern", so Christian Mühldorfer-Vogt, Vorstandvorsitzender des Bildungsprojektes Ostvorpommern.

Vertreter des Bündnisses gehen davon aus, dass es in dieser Sache keinen bürokratischen Hürdenlauf geben dürfe. Die teils nassforschen Aktivitäten der NPD könnten nicht durch ein zähes Abwägen der Werbemöglichkeiten für einen demokratischen Wahlaufruf konterkariert werden, heißt es. Wie gestern aus der Kreisverwaltung zu erfahren war, soll Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke) sich bei den Amtsleitern für eine ordnungsgemäße aber unbürokratische Handhabung der Plakatierungsabsichten des Bündnisses auf Usedom eingesetzt haben.

Nordkurier-Usedom

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24.05.2012 [OZ]
Grüne: Kreistag soll Zeichen gegen Rechts setzen / Gremium soll Demokratieverein beitreten. Andere Fraktionen sind skeptisch.

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15.05.2012 [OZ]
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15.05.2012 [OZ]
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