|
::Features::
::Suche::
|
|
Gericht erlaubt NPD-Demo
25.04.2009
Von Andreas Segeth
Neubrandenburg. Das Verwaltungsgericht Greifswald hat gestern das vom Neubrandenburger Rathaus verhängte Verbot der NPD-Demo am 1. Mai aufgehoben. Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) hatte das Verbot verhängt, weil er unter anderem konkrete Gefahren für die öffentliche Sicherheit befürchtete. Diese sei gegeben, weil am Tag der Arbeit bereits zwei andere Veranstaltungen stattfinden, die bereits Monate zuvor angemeldet waren, hieß es in der Begründung. Das Gericht folgte der Neubrandenburger Argumentation nicht, es gebe "keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit", sagte Gerichtssprecher Heinz-Gerd Stratmann gegenüber dem Nordkurier.
Allerdings habe der NPD-Landesverband mehrere Auflagen zu erfüllen. So darf die NPD erst ab 13 Uhr demonstrieren, auch von ihrer "traditionellen" Route durch das Reitbahnviertel muss sie dieses Mal absehen. Sie muss sich auf das Gebiet "nördlich der Woldegker und östlich der Demminer Straße" - also die Ihlenfelder Vorstadt - beschränken. Das sei notwendig, um ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Demonstrationszüge zu verhindern, sagte Stratmann.
Auf Anfrage teilte das Neubrandenburger Rathaus mit, dass die Stadt den Beschluss des Verwaltungsgerichts mit einer sofortigen Beschwerde überprüfen lassen werde. Die Begründung des Gerichts lasse erkennen, dass das Verwaltungsgericht sich mit den Argumenten der Stadt nicht hinreichend auseinander gesetzt habe, hieß es.
Unterdessen haben alle Stadtvertreter einstimmig einen gemeinsamen Aufruf gegen die NPD-Demo verabschiedet. Sie erklären darin ihren entschiedenen Protest gegen den geplanten Aufmarsch der NPD am 1. Mai in Neubrandenburg. Sie unterstützen den Oberbürgermeister bei allen Schritten zur Verhinderung beziehungsweise Eingrenzung des Aufmarsches der Rechtsextremisten.
"Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Ablehnung gegen den Aufmarsch der Rechtsextremisten mit demokratischen und friedlichen Mitteln zu bekunden", heißt es. In der Stadt sind unter anderem Veranstaltungen auf dem Bahnhofsvorplatz und am Reitbahnsee geplant.
Nordkurier-Neubrandenburg
|
|
|
::Action::
Fuck the Facts + Wojczech + Axt
Konzert
19.03., AJZ Neubrandenburg
Sexto Sol + Noieseaux + Nyanbinghia + Gadje
Konzert
19.03., Mau Rostock
alle Termine
alle Presseartikel
::Presse::
10.03.2010 [op]
Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in den ostdeutschen Bundesländern veröffentlichen Jahresstatistik 2009 / Für das Jahr 2009 haben sieben Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in den östlichen Bundesländern und Berlin insgesamt 739 rechts-motivierte Gewaltdelikte mit 1.669 Betroffenen registriert. Das sind weniger als in den drei vorangegangenen Jahren, liegt aber deutlich über den Werten für die Jahre 2003 bis 2005.
10.03.2010 [OZ]
Unter Polizei-Aufsicht: Rechte feierten in Garz / Laut Polizeiangaben feierten nach dem Fackelmarsch in Sassnitz etwa 70 Rechte "Geburtstag"
10.03.2010 [NK]
NPD-Mann nicht zur Wahl zugelassen / Zweifel an der Verfassungstreue des NPD-Bürgermeisterkandidaten für Anklam. NPD kündigt Beschwerde an
09.03.2010 [OZ]
Zwei junge Franzosen vor Diskothek angegriffen / Körperverletzung in Grebs - Polizei ausländerfeindlichen Hintergrund
08.03.2010 [OZ]
Rügen kehrt Rechts den Rücken / NPD-Demo in Sassnitz
06.03.2010 [jW]
Holocaust verharmlost / Skandal im Gerichtssaal: NPD-Abgeordneter Andrejewski vergleicht angeklagte Rechtsextremisten im Pölchow-Prozeß mit verfolgten Juden
06.03.2010 [SVZ]
Banner stellt klar: Nicht mit uns! / Banner "Unser Kreuz hat keine Haken" an Sternberger Kirche angebracht
06.03.2010 [OZ]
Verteidigung fordert Freispruch für Neonazis / Anträge der Verteidiger im Pölchow-Prozess
alle Presseartikel
|