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Ein Kandidat fliegt raus

09.04.2009

von eros

Güstrow/Krakow am See. Sieben Parteien, zwei Wählergemeinschaften und elf Einzelbewerber - darunter vier aus Güstrow - drängen in den Kreistag. Am 7. Juni sind die 53 Sitze in der Kommunalvertretung neu zu vergeben.

Mit jeweils neun Bewerbern in den zehn Wahlbereichen, in die der Landkreis aufgeteilt ist, schöpfen die CDU, SPD, Die Linke, FDP, die bundesweit agierende Freie Wählergemeinschaft und die bereits im Kreistag vertretenen Freien Wähler im Landkreis Güstrow die Möglichkeiten von Kandidatenaufstellungen aus. Sechs Bewerber in jedem Wahlbereich stellen Bündnis 90/Grüne und die "Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland", kurz: AUF auf, die NPD vier. Die Parteien und Wählergemeinschaften können immer die gleichen Kandidaten benennen, aber ebenso auch in jedem Wahlbereich verschiedene. Auch die Einzelbewerber haben die Möglichkeit, in jedem Bereich zu kandidieren; davon machen sechs Gebrauch. Die anderen fünf konzentrieren sich auf drei oder zwei Wahlbereiche, einer tritt gar nur in einem Wahlbereich an.

Der Kreis-Wahlausschuss unter Kreis-Wahlleiter Hans-Dieter Reinschütz hat gestern alle Wahlvorschläge für den Kreistag bestätigt.

Bürgermeisterkandidat vergisst wichtiges DokumentEinstimmig bestätigte der Wahlausschuss des Amtes Krakow am See die eingereichten Kandidatenvorschläge zu den Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen in den amtszugehörigen Gemeinden am 7. Juni. Mit einer Ausnahme: Gerd Ackermann, Bürgermeisterkandidat für die Bürgerinitiative (BI) Lalendorf, wurde nicht zur Wahl zugelassen. Der Grund: Es lag kein polizeiliches Führungszeugnis vor. Ackermann hat drei Tage Zeit für eine Beschwerde gegen den Beschluss; über den müsste dann der Kreis-Wahlausschuss befinden.

Damit ist Amtsinhaber Reinhard Knaack (Die Linke) vermutlich einziger Bürgermeister-Kandidat in Lalendorf.

Auch in Hoppenrade bewirbt sich mit Amtsinhaber Dieter Maßmann (SPD) nur einer um dieses Amt.

Sein Amtskollege Karl Schütt ist in Langhagen, von der Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr aufgestellt, ebenfalls einziger Bewerber.

Zwischen dem aktuellen Bürgermeister, Wilfried Baldermann (CDU), und Heiko Bömert (Freie Wähler/FW) fällt die Entscheidung in Dobbin-Linstow.

Auch in Kuchelmiß gibt es nur die Alternative Peter Hildebrandt - der Amtsinhaber tritt als Einzelbewerber an - und Berthold Riech (FW).

Eine Stichwahl ist in der Stadt Krakow am See möglich. Mit Rolf Sievers (CDU), Christoph Küsters (Linke), Jörg Oppitz (Heimatverein Charlottenthal) fordern gleich drei Kandidaten den ehrenamtlichen Amtsinhaber Wolfgang Geistert (SPD) heraus.

"Hände ringend" sucht Wahlleiterin Heidrun Meier übrigens noch Beisitzer für die Wahlvorstände, die am 7. Juni mithelfen, den Wahlmarathon zu meistern. Bitte im Krakower Rathaus melden!

Schweriner Volkszeitung-Güstrow

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24.05.2012 [OZ]
Grüne: Kreistag soll Zeichen gegen Rechts setzen / Gremium soll Demokratieverein beitreten. Andere Fraktionen sind skeptisch.

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15.05.2012 [OZ]
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