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Rechter Laden bleibt dicht
17.01.2008
von hkar
ROSTOCK - Nach dem Überfall auf den Bekleidungsladen "East Coast Corner" (ECC) in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt bleiben dort die Türen vorläufig verschlossen. Zu sehen ist von dem Angriff kaum etwas. Die Rollläden sind unten, der Zugang ist mit einem amtlichen Siegel versehen. Bereits wenige Meter vor dem Eingang steigt der Gestank nach ranziger Butter und Erbrochenem noch äußerst aufdringlich in die Nase. Im Innern läuft die Tatortarbeit, Kriminaltechniker suchen nach möglichen Spuren. Welche Ekel erregenden Dunstschwaden noch durch den Verkaufsraum wabern, kann man nur erahnen. "Wir ermitteln derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung", sagt Polizeisprecher Volker Werner. "In diesem Zusammenhang werden auch die Videoaufnahmen einer Kamera auf dem Dach eines benachbarten Gebäudes ausgewertet", so Werner. Die Beamten werden den Stadtteil verstärkt im Auge behalten. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zu den Tätern oder dem Geschehen.
In einem Blitzangriff stürmten am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr fünf vermummte Angreifer in das Geschäft für "rechte Bekleidungsmarken" (NNN berichteten). Der Ladeninhaber wurde am Kopf verletzt und musste in der Notaufnahme ambulant behandelt werden. Die Einrichtung wurde mit Farbe und Buttersäure besprüht. Nach knapp zwei Minuten war der Spuk vorbei. In kleinen Gruppen flüchten die schwarz gekleideten Angreifer in verschiedene Richtungen.
Immer wieder gibt es Proteste gegen und Übergriffe auf das ECC. Das Geschäft hat seit Juni vergangenen Jahres geöffnet.
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