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Ringstorff ruft Schülerzeitungen zur Aufklärung über Neonazis auf
15.06.2007
Schwerin (dpa) Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) hat die Schülerzeitungen aufgerufen, mehr über den Rechtsextremismus aufzuklären. Neonazis versuchten gezielt Schüler für ihre Ideologie zu ködern. "Deswegen meine Bitte an die Redakteure: Klärt auf! Macht deutlich, dass Nazis menschenverachtende Positionen vertreten, für kein einziges Problem eine Lösung haben, und unser Land schon einmal ins Unglück gestürzt haben!", hieß es gestern in dem Appell des Regierungschefs. Als Bundesratspräsident ist Ringstorff Schirmherr des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder, dessen Preise am Freitag in Berlin verliehen werden.
Schulen sollten nach Ansicht von Harald Ringstorff nicht nur Fachwissen vermitteln. "Sie sollten auch Orte sein, wo man lernt, sich eine Meinung zu bilden, diese in Diskussionen zu vertreten und dann eventuell zu überdenken." Schülerzeitungen trügen zu einer demokratischen Kultur und zur Meinungsbildung bei.
Mecklenburg-Vorpommern sei in diesem Jahr unter den 28 besten Schülerzeitungen Deutschlands leider nicht vertreten. Dies sollten die Redakteure im Land jedoch als Ansporn und Motivation für die zukünftige Arbeit begreifen, sagte der Ministerpräsident.
Ostseezeitung
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