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Deutsch-estnisches Projekt wird gestartet

24.05.2006

Wismar - Einen praktischen Beitrag zur Völkerverständigung will das Programm mit dem eigenartigen Namen "SEPP" bieten. Die Abkürzung steht für "Saksa-Esti-Pargi-Projekt", estnisch für "deutsch-estnisches Parkprojekt".

Zehn Tage lang sollen Jugendliche aus Estland und Deutschland sich kennen lernen, die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, die Sprachen und die Menschen an sich, die Gemeinsamkeiten erkennen. Die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt ist dabei Mittel zum Zweck - Völkerverständigung unter dem Aspekt, gemeinsam etwas Gutes zu tun.

Bereits im Sommer des Vorjahres wurde so an einer alten Schlossruine gearbeitet. Das Ziel für dieses Jahr ist vom 10. bis zum 20. Juli der Gutspark in der Gemeinde Klein Trebbow bei Schwerin. Der Landschaftspark steht auf der Denkmalliste des Landes. Er ist geprägt durch das Gutshaus und ein Schloss, 1865 im Stil der Neorenaissance errichtet. Aber der Ort des Jugendworkcamps hat auch einen geschichtsträchtigen Hintergrund: die geheimen Treffen von Fritz-Dietlof von der Schulenburg und Claus Schenk von Stauffenberg Ostern 1944 in Klein Trebbow zur Vorbereitung des Hitler-Attentats vom 20.Juli.

Mit täglich fünf Stunden Arbeitszeit sollen die Teilnehmer im Park mit anpacken; Wege und Bäume pflegen, aber auch den Friedhof wieder zugänglich machen. Neben der Arbeit gibt es beim Camp unterschiedlichste Freizeitangebote wie das Baden im nahe gelegenen See, Besuche in Berlin, Schwerin, aber auch in Wismar. In Zelten auf dem Pfarrhof werden die Jugendlichen untergebracht, Koch-Azubis sollen für leckeres Essen sorgen.

Anmelden können sich Interessierte bis zum 31. Mai bei Martin Bettermann von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD), Hinter dem Chor 13 in 23966 Wismar, Telefon 0 38 41/22 69 43. Dort können auch weitere Details erfragt werden.

NICOLE HOLLATZ

Ostseezeitung-Wismar

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