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CDU: Kein Pardon bei Randale
06.05.2006
Heiligendamm - Der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Dr. Henning von Storch forderte gestern ein hartes Vorgehen gegen randalierende Gegner des Heiligendammer G8-Gipfels. Storch vertritt im Schweriner Landtag den Wahlkreis, in dem im kommenden Jahr das Gipfeltreffen der führenden Industrienationen stattfinden wird.
"Die Menschen in unserer Region und dem Land Mecklenburg-Vorpommern haben die berechtigte Hoffnung, dass der Gipfel der wichtigsten Industrienationen in Heiligendamm mit einer außerordentlichen Medienpräsenz eine enorme Werbewirkung für das Land im Hinblick auf Besucherströme und Investitionsvorhaben bedeutet. Kritische Meinungen und alternative Gedanken zu dem Gipfel sind gerne willkommen, jedoch zeigen die vorherigen Gipfel, dass blinde Zerstörungswut und extremistische Parolen die Demonstrationen der Gegner kennzeichneten", so Henning von Storch.
Daher sei ein hartes und konsequentes Vorgehen gegen Randalierer unumgänglich. Gewalttätigen müsse das Handwerk gelegt werden, so von Storch weiter. Die Erfahrungen der Maiveranstaltung am vergangenen Montag in Rostock seien ein Beleg für die hohe Gewaltbereitschaft linksextremistischer Teilnehmer, äußerte Henning von Storch. Bei den Demonstrationen während des G8-Gipfels sei jedoch mit einem weitaus höheren Aufgebot an Demonstranten zu rechnen.
"Gewaltbereite dürfen auch nicht von Politikern in Schutz genommen werden und im Gegenzug Polizeikräfte für konsequentes Vorgehen kritisiert werden. Dass sich nun auch ein Rostocker Senator mit Autonomen ablichten lässt, ist eine Verhöhnung unserer mutigen Ordnungskräfte", meint der Finanzexperte der CDU-Landtagsfraktion.
Für intolerante Randalierer dürfe die Devise auch nur null Toleranz lauten, forderte Henning von Storch.
Ostseezeitung
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