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Ringstorff: Rechtsextremisten die rote Karte zeigen
Rostock: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) hat dazu aufgerufen, dem Rechtsextremismus die rote Karte zu zeigen.
02.05.2006
Von Rostock soll ein klares Signal für Mitmenschlichkeit, für Demokratie und ein solidarisches Zusammenleben ausgehen, sagte Ringstorff heute nach vorliegendem Redetext bei der Kundgebung "Rostock bleibt bunt". "Wir dürfen die Augen nicht verschließen vor den menschenverachtenden Aktionen und Parolen der Rechtsextremisten".
In der Gesellschaft dürfe kein Platz für Neonazis sein. "Wir wollen sie nicht im Land und nicht im Landtag", betonte Ringstorff mit Blick auf die Landtagswahl am 17. September. Die NPD will dabei die Fünf-Prozent-Hürde überwinden und in den Schweriner Landtag einziehen. Der Ministerpräsident warnte vor einer geringen Beteiligung bei der Wahl. "Die demokratischen Parteien müssen alles daran setzen, wieder mehr Wähler zu erreichen."
Er appellierte, dass nur gemeinsam ein Klima geschaffen werden könne, in dem Menschenverachtung, Rassismus und Gewalt keine Chance hätten. "Rechtsextremisten schaden dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft, säen Neid und Verachtung."
MVregio
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