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Netzwerk gegen Rechtsextremismus
Neubrandenburg bleibt bunt
22.03.2006
Neubrandenburg (AKI). Wegschauen geht nicht - diesen Standpunkt vertritt Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) hinsichtlich der schleichenden Ausbreitung des Rechsextremismus in der Region. Was am 27. Mai passieren soll, wenn Neonazis erneut in Neubrandenburg aufmarschieren wollen, darüber diskutierte das Netzwerk gegen Rechtsextremismus bei ihrem vierten Treffen. Am Tisch saßen neben Initiatorin Sylvia Bretschneider auch Vertreter von Institutionen wie der Bürgerinitiative "Leben am Reitbahnweg", vom Verein Fraueneinfälle, von Schulen und der Europaunion. Alle waren sich einig, dass man dem Einzug der braunen Kameraden Einhalt gebieten müsse. Über die konkreten Mittel wird allerdings noch beraten. Wie wäre es mit einer Gegenveranstaltung auf dem Markt? Sollte die Wegstrecke mit Plakaten zugepflastert werden? Sylvia Bretschneider würde sogar einen Teil ihres Wahlbudgets abgeben, um Pappen und Farbe zur Verfügung zu stellen. Auf keinen Fall dürfe man den
Rechten einfach freien Durchlauf gewähren, so ihr Credo. Wichtig sei es, Gesicht zu zeigen und der braunen Szene deutlich zu machen, dass diese Art des Denkens weder akzeptiert noch toleriert wird. Wenn die Rechtsextremisten am 1. Mai in Rostock auflaufen werden, will man hier vor Ort mit der Aktion "Neubrandenburg bleibt bunt" ein Zeichen setzen. Die Landtagspräsidentin warnt vor Scheuklappen, sprich Gleichgültigkeit gegenüber Rechtsextremismus. Das sei das Schlimmste.
Nordkurier-Neubrandenburg
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14.05.2012 [OZ]
Grüne finden Schlapphüte doch gut / Der Landesparteitag in Güstrow bekennt sich im Kampf gegen Rechts zu Verfassungsschutz und Schweriner Weg.
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