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Immer weniger Asylbewerber im Land
06.08.2005
Schwerin (dpa) Die Zahl der Asylbewerber geht in Mecklenburg-Vorpommern weiter zurück. Ende vergangenen Jahres lebten 4952 Asylbewerber im Land. Das waren 835 oder 14 Prozent weniger als im Vorjahr und 1776 oder 26 Prozent weniger als 1999, wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mitteilte. Dabei bildeten die 729 Asylbewerber aus Serbien/Montenegro und die 487 aus der Türkei die beiden größten Gruppen.
Während des laufenden Asylverfahrens bekamen 4174 der Ausländer Grundleistungen in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen und Geld. 778 bekamen Hilfe zum Lebensunterhalt analog dem Sozialhilfegesetz. 42 Prozent erhielten zusätzlich besondere Leistungen wie zum Beispiel Krankenhilfe. Insgesamt wurden im Vorjahr laut Statistikamt für Asylbewerber 29 Millionen Euro ausgegeben. Gemäß Artikel 16 a des Grundgesetzes haben politisch Verfolgte ein Recht auf Asyl in Deutschland, sofern sie nicht aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem sicheren Drittstaat einreisen.
Ostseezeitung
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