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Ziel: Alle Jugendlichen erreichen

24.06.2005

Die rechte Szene war einer der Tagesordnungspunkte der jüngsten Stadtvertretersitzung. Der Polizeichef informierte.


Grimmen - "Ich möchte Sie alle bitten, das öffentliche Bild der Stadt umzudrehen, nicht gegeneinander, sondern miteinander und für die Jugendlichen der Stadt zu arbeiten". Diesen Appell richtete Bürgermeister Benno Rüster während der jüngsten Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend an die Stadtvertreter. Damit nahm er Bezug auf die Entwicklung der rechten Szene in der Kreisstadt, worüber Polizeiinspektionschef Frank Piotrowski zuvor referiert hatte. Danach gehören 50 bis 70 Personen, nicht alles Grimmener, der Szene an. Diese Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen seien zwischen 14 und 22 Jahre alt, hätten keine verfestigte rechte Ideologie, würden aber rechte Inhalte vertreten. "Und sie suchen Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden", informierte der Polizeichef. Sehr eng, konstruktiv und erfolgreich arbeite die Polizei deshalb mit dem Bürgermeister und den Ordnungsamt der Stadt zusammen.

Rüster sprach außerdem die Initiativen an, die sich in jüngster Zeit gegen Rechts in Grimmen gebildet haben. "Es wird unheimlich schwer für uns", sagte er und reagierte damit auch auf einen offenen Brief aus der rechten Szene (versehen mit den Absendern der IG Nordvorpommern und des Freundeskreises Avanti), in dem die Betroffenen klar machen, dass sich das Klubraum-Angebot der Stadt inzwischen für sie erledigt habe.

Die Polizei und die Stadt seien sich einig, das sich die rechte Szene in Grimmen nicht weiter verfestigen dürfen. Andererseits nütze auch keine Schwarzmalerei, die Probleme in Grimmen seien nicht anders als in anderen Städten des Landes, sagte Piotrowski.

"Es ist sehr gut, wenn in Grimmen ein runder Tisch für Demokratie und Toleranz zum Leben erweckt wird", betonte Margit Gierke in der sehr sachlichen Debatte zum Thema. Und Brigitte Bathke betonte, dass all diese Anstrengungen und eben auch der runde Tisch notwendig seien, um die Jugendarbeit in der Stadt zu verbessern und schließlich alle Jugendlichen zu erreichen. weiterlesen

ALMUT JAEKEL

Ostseezeitung-Grimmen

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22.05.2012 [NK]
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21.05.2012 [NK]
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21.05.2012 [OZ]
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15.05.2012 [NK]
500 junge Vorpommern erheben ihre Stimmen / Auf den Usedomer Peenewiesen herrschte am Sonnabend ein kreatives Treiben für Demokratie. Rund 500 junge Leute waren gekommen, um unter anderem ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

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