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Aufklärung über Extremisten

23.04.2005

Ostvorpommern (ure). Wie fangen Rechtsextreme ihre jugendlichen Mitläufer? Diese Frage soll ab dem 13. Mai eine Ausstellung im Theater der Kreisstadt Anklam beantworten, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz erarbeitet wurde, und die möglichst alle Schulklassen des Kreises besuchen sollen. Darüber informierte jetzt Eckhard Behnke vom Kreis-Jugendamt den am Donnerstag in Kamminke tagenden Jugendhilfeausschuss des Kreistages. Vize-Landrat Armin Schönfelder (CDU) habe deshalb schon Kontakt mit allen Bildungseinrichtungen aufgenommen, die Resonanz sei sehr gut, schätzte Behnke ein. Allerdings stellte er auch fest, dass die Ausstellung nicht auf die hiesigen Gegebenheiten eingehen könne, da die bundesweit gezeigt werde. Deshalb seien im Auftrag des Jugendamtes zwei Stellwände erarbeitet worden, die zum einen die im Kreis erscheinenden rechtsextremen Publikationen analysieren und sich zum andren mit dem so genannten "Heimatbund Pommern" und dessen Funktion als "Bewährungsstation für die Kameradschaften" beschäftigen. Wie berichtet, gilt Ostvorpommern nach wie vor als Brennpunkt rechtsextremer Aktivitäten im Land. Die Ausstellung des Bundesamtes zeichnet nach den Worten Behnkes die fiktive Karriere eines Mario S. nach, der in die rechtsextreme Szene gezogen wird. Besonderen Wert legt das Jugendamt darauf, dass ein Besuch der Exposition mit entsprechender Vor- und Nachbereitung begleitet wird.

Nordkurier-Anklam

Nazi-Karriere als Abschreckung

23.04.2005

Anklam/Ostvorpommern - Die fiktive rechtsextremistische Karriere des Mario S. steht im Mittelpunkt einer brisanten Ausstellung, die das Bundesamt für Verfassungsschutz vom 13. bis 27. Mai in Anklam präsentiert. "Seit einem Jahr bemühen wir uns, die Schau hierher zu bekommen. Jetzt ist es endlich gelungen", berichtete Jugendamtsmitarbeiter Eckard Behnke jetzt den Mitgliedern des Kreis-Jugendhilfeausschusses.

Gezeigt wird die Ausstellung im Anklamer Theater auf 32 Stellwänden sowie mit Hilfe von CD-Playern, Video- und TV-Geräten. In sechs Stationen erzählt dabei Mario S. von seiner "Karriere". Von der anfänglichen Suche nach Anerkennung, der gefährlichen Faszination rechtsextremistischer Musik, den vermeintlich coolen Kameraden, die ihr brutales Gesicht zeigen, als Mario aussteigen will. Zwei Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz begleiten die Exposition. Persönlich eingeladen von Vize-Landrat Armin Schönfelder sind bereits alle Schulen Ostvorpommerns. Anfallende Fahrtkosten werden auf Antrag durch das Jugendamt übernommen.

Ostseezeitung-Usedom

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"Keine Zukunft für Nazis"
Infoveranstaltung
21.05., Café Median Rostock

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::Presse::

21.05.2012 [NK]
Sakrileg der Linken: Votum mit dem Feind / Während der jüngsten Stadtvertretersitzung in Waren hat es einen Tabubruch gegeben: Die Fraktion der Linken stimmte für einen Antrag der rechtsextremistischen Abgeordneten Doris Zutt.

21.05.2012 [OZ]
Migranten empört über Nein zu Turgut-Weg / Die Ablehnung der Straßenumbenennung wird enttäuscht aufgenommen.

21.05.2012 [NK]
Kreis-Gremium will Demo-Antragsflut bei Behörden einen Riegel vorschieben / Im Ordnungsausschuss wird die Verwaltung der Seenplatte aufgefordert, gegen langfristige Anmeldungen vorzugehen.

15.05.2012 [NK]
500 junge Vorpommern erheben ihre Stimmen / Auf den Usedomer Peenewiesen herrschte am Sonnabend ein kreatives Treiben für Demokratie. Rund 500 junge Leute waren gekommen, um unter anderem ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

15.05.2012 [OZ]
Bürgermeister fordert dazu auf, weiter weltoffen und tolerant zu sein / Stefan Weigler: Die Aufnahme von Asylbewerbern sollte sich an der gelungenen Integration von Spätaussiedlern orientieren.

15.05.2012 [OZ]
Prora zeigt Ausstellung über NS-Lager Sobibor / Eine polnische Wanderausstellung über das NS-Vernichtungslager Sobibor macht erstmals in Deutschland Station

14.05.2012 [OZ]
Grüne finden Schlapphüte doch gut / Der Landesparteitag in Güstrow bekennt sich im Kampf gegen Rechts zu Verfassungsschutz und Schweriner Weg.

14.05.2012 [NK]
500 junge Vorpommern erheben ihre Stimmen / Auf den Usedomer Peenewiesen herrschte am Sonnabend ein kreatives Treiben für Demokratie. Rund 500 junge Leute waren gekommen, um unter anderem ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

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