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Kampf gegen Rechtsradikale auf richtigem Weg
Der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt, ist zufriedenen mit der Arbeit gegen Neonazis. Seit den Anschlägen im Stadtteil Lichtenhagen vor 20 Jahren habe idie Stadt dazu gelernt. Die vielen Aktionsbündnisse seien ein richtiger Schritt.
21.08.2012
Rostock und Mecklenburg-Vorpommern haben nach Ansicht des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt, die richtigen Konsequenzen aus den rassistischen Auseinandersetzungen von Lichtenhagen 1992 gezogen.
"Noch Mitte der 90er Jahre war bei den Menschen in der Stadt eine Traumatisierung zu spüren. Lichtenhagen war ein mit Scham, Trauer und der Furcht vor einer dauerhaften Stigmatisierung besetztes Thema", sagte Schmidt. Dann hätten sich aber viele auf den Weg gemacht und gesagt: "Das darf nicht noch einmal passieren."
Widerstand gegen Pressefest - gute Arbeit gegen Rechtsextremismus
Ein Zeichen davon seien die Initiativen zur Integration von Ausländern, die sich seither gebildet haben. Die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit sei eine langfristige Aufgabe, betonte Schmidt. Auch wenn es die NPD erneut in den Landtag geschafft habe, seien die Erfolge der Arbeit in den vergangenen Jahren doch deutlich zu sehen.
Dies zeige sich in Pasewalk im Zusammenhang mit dem "Pressefest" von Rechtsextremen. "Da ist viel zivilgesellschaftliches Engagement in Kooperation mit der Verwaltung und Politik entstanden, das hat eine neue Qualität."
Aber Rechtsextremismus sei eine geistige Haltung. "Wir können den Menschen aber eine Haltung nicht verordnen oder verbieten", betonte er. Es gehe um Lernprozesse und Erfahrung. Denn ein wesentlicher Auslöser der Unruhen von Lichtenhagen seien die Unerfahrenheit der Menschen im Umgang mit Ausländern und die Furcht beispielsweise vor weiteren Verlusten von Arbeitsplätzen gewesen
Nordkurier
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