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Ausländer-Anteil bei einem Prozent
Am 31. Dezember 2011 lebten im Kreis 2422 Menschen mit anderem Pass.
31.07.2012
Grimmen Von Multi-Kulti kann im Kreis Vorpommern-Rügen und in Mecklenburg-Vorpommern nicht die Rede sein. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Schwerin lebten zum 31.
Dezember vergangenen Jahres hier lediglich 2422 Menschen mit einem anderen Pass.
Gemessen an der Zahl der Einwohner insgesamt ergibt sich für den Kreis Vorpommern-Rügen ein Anteil von 1,1 Prozent Ausländer. Rostock ist unter den nunmehr nur noch acht Kreisen und kreisfreien Städten des Landes die Region mit den meisten Ausländern (3,8 Prozent). Es folgt Schwerin mit 3,7 Prozent. In den Kreisen leben deutlich weniger Menschen mit einer anderen Nationalität. Nur im Kreis Vorpommern-Greifswald sind es mit 2,2 Prozent noch über zwei, die anderen haben weniger als zwei Prozent.
Im gesamten Bundesland lebten zum Stichtag 31. Dezember 2011 genau 31 465 Ausländer. Gemessen an der Gesamtbevölkerung entsprach dies einem Anteil von 1,9 Prozent. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern nach Thüringen mit 1,7 Prozent die niedrigste Zahl von Ausländern in der ganzen Bundesrepublik.
Zum Vergleich: 1996 hatten sich in Mecklenburg-Vorpommern genau 26 346 Menschen mit anderem Pass niedergelassen, bis zum Jahr 2003 wuchs ihre Zahl auf 32 002 an. Das war der bisherige Höchststand. Im vergangenen Jahr waren es dann nach Auswertung des Ausländerzentralregisters 31 465. Das sind 4,6 Prozent oder 1397 mehr als im Vorjahr.
In Deutschland wohnten Ende vergangenen Jahres 6,9 Millionen Ausländer. Rund 60 Prozent davon in den Ländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Die Hauptstadt Berlin hat insgesamt den höchsten Ausländeranteil, nämlich 13,5 Prozent.
do
Ostseezeitung-Grimmen
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