|
::Features::
::Suche::
|
|
Wismar: Nazis greifen erneut Antifa-Demonstration an! Polizei wieder überfordert!
Am heutigen Samstag demonstrierten ca. 450 Menschen unter dem Motto "CLOSE IT! Nazistrukturen lahmlegen" durch die Wismarer Altstadt. Sie folgten einem Aufruf der Antifa Wismar, die es sich die Schließung des Werwolf-Shop, des Tattoo-Shop "Needle of pain" und des Nazi-Wohnprojektes "Wolfshöhle 2" zum Ziel gesetzt hat.
14.04.2007
 |
| Geschosse aus einer Zwille im Größenvergleich, 800x600, 66 KB |
Eine Pressemitteilung der Antifa Wismar vom gestrigen Abend.
"Mit einer so hohen TeilnehmerInnenzahl haben wir nicht gerechnet", freute sich Silvio Maifeld, Pressesprecher der Antifa Wismar.
"Leider mussten wir unsere Demo am Spiegelberg aus Sicherheitsgründen auflösen. Die Polizei war nicht in der Lage, Leib und Leben unserer TeilnehmerInnen zu schützen", so R., Anmelder der Antifa-Demo.
An fast jeder Straßenecke provozierten Nazi-Gruppen (insgesamt ca. 60 Personen) die Antifa-Demo.
"Mehrfach habe ich den Abschnittsleiter der Polizei aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass diese Provokationen unterbleiben. Dieser sah sich personell dazu jedoch nicht in der Lage", wunderte sich R. über das Einsatzkonzept der Polizei.
Aus dem Nazi-Wohnprojekt "Wolfshöhle 2" heraus wurden die Demo-TeilnehmerInnen dann sogar mit Stahlkugeln und Glasmurmeln beschossen.
"Mindestens zwei Personen wurden am Kopf verletzt. Eine Person musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Desweiteren wurden zwei JournalistInnen am Rande der polizeilichen Sicherheitszone unter den Augen von Polizeibeamten angegriffen", ärgerte sich Silvio Maifeld über die Untätigkeit der Polizei.
Es ist nur dem besonnenen Verhalten der Demo-TeilnehmerInnen zu verdanken, dass die Lage nicht noch weiter eskaliert ist.
"Ob die Polizei aufgrund des massiven Angriffes der Nazis eine Hausdurchsuchung in der 'Wolfshöhle 2' durchgeführt hat, ist uns nicht bekannt", so Silvio Maifeld abschliessend.
Auch wenn es damit zum zweiten Mal zu schweren Übergriffen von Seiten der Nazis auf eine Antifa-Demonstration gekommen ist (siehe auch den Vorfall aus August 2006), werden wir unser Ziel, die Schließung aller Nazi-Projekte in Wismar weiter verfolgen.
Wir lassen uns von den Nazis nicht einschüchtern!
Links
Déjà-vu in Wismar
Gestern demonstrierten Antifas gegen rechte Strukturen in der Hansestadt. Während Neonazis selbstbewußt die Demo angriffen, versagte die Polizei wie schon in der Vergangenheit.
http://www.links-lang.de/0704/06.php
"Close it! Nazistrukturen lahmlegen"
Seite der Antifa Wismar zur Demo
http://demo.antifa-wismar.de/
Aus Sorge um das Image
In Wismar hat sich eine rechtes kriminelles Milieu etabliert, dessen Aktivitäten vom Geschäftemachen bis zum Morden reichen. Während die Stadt sich um ihr Image sorgt, wollen Antifas am kommenden Sonnabend gegen die Neonazi-Strukturen auf die Straße gehen.
http://www.links-lang.de/0704/02.php
Sondersitzung gegen das schlechte Image
Ein Pressespiegel zu rechten Aktivitäten in Wismar und dem Umgang der regionalen Behörden mit dem Problem.
http://www.links-lang.de/0704/03.php
Nazi-Angriff auf Antifademo in Wismar
Film der Filmpiraten von den Ereignissen am 12. August 2006 in Wismar
http://filmpiraten.blogsome.com/2006/11/20/ naziangriff-auf-antifademo-in-wismar/
|
|
|
::Action::
Die neuen Kreistage und die neuen Nazis
Infoveranstaltung
06.02., Café Median Rostock
Dresden Nazifrei 2012!
Infoveranstaltung
08.02., AJZ Neubrandenburg
alle Termine
alle Presseartikel
::Presse::
03.02.2012 [NK]
Caffier will Gesichtsscanner in Fußballstadien / Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der CDU-Politiker Lorenz Caffier, will Gewalttäter künftig mittels Gesichtsscanner aus Fußballstadien fernhalten.
03.02.2012 [NK]
Streit um die "Fight Night" / Ellenbogenstöße gegen den Kopf, Fußtritte gegen den am Boden liegenden Gegner, Würgegriffe: Aber bei der "Fight Night" am Sonnabend geht's nicht nur im Ring heftig zur Sache.
03.02.2012 [OZ]
Letztes abgelegenes Asylbewerberheim schließt 2013 / Das letzte abgelegene Asylbewerberheim in Mecklenburg-Vorpommern wird zum 30. Juni 2013 geschlossen.
03.02.2012 [OZ]
Handy-Überwachung: / Polizei verschickt 14 100 Schnüffel-SMS
02.02.2012 [NK]
Flüchtlingsheim macht im Juni 2013 dicht / Sanierungskosten sind selbst Innenminister Lorenz Caffier zu viel. Die Asylbewerber werden in anderen Heimen und vielleicht auch dezentral untergebracht.
02.02.2012 [TAZ]
Wie sich die Rechten bei Sven Krüger revanchieren / Soli-Sampler für Straftäter
02.02.2012 [TS]
Wie Neonazis die Ökoszene ausnutzen / Die grünen Braunen. Eine Studie der Böll-Stiftung zeigt, wie sich die Rechten auch im ökologischen Milieu ausbreiten.
02.02.2012 [NDR]
Parlamentarier debattieren über Asylheim / Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern befasst sich heute mit dem Asylbewerberheim in Jürgenstorf bei Stavenhagen.
alle Presseartikel
|