|
::Features::
::Suche::
|
|
Zeichen gegen die NPD
08.03.2010
von dpa
SASSNITZ - Rund 200 Menschen haben am Samstagabend in Sassnitz auf der Insel Rügen mit einem Gottesdienst an die Opfer der Bombardierung der Stadt vor 65 Jahren erinnert. "Es war eine würdige Gedenkveranstaltung auf dem größten Platz der Stadt und zugleich ein Protest gegen einen angekündigten Marsch der rechtsextremen NPD", sagte die Landrätin von Rügen, Kerstin Kassner (Die Linke), am Sonntag. Die Sassnitzer wollten keine Nazis, die zu Hass und Rache aufriefen. Laut Polizei hatten sich rund 150 Rechtsextreme in der Stadt versammelt. Zu Ausschreitungen sei es nicht gekommen. Am 6. März 1945 hatten britische Bomber Sassnitz angegriffen, das damals ein bedeutender Kriegsmarinestandort war.
Bei dem Angriff starben mehrere hundert Menschen, in der Mehrzahl Soldaten und Flüchtlinge, aber auch aus der Zivilbevölkerung. Extremismusforscher werfen der NPD vor, die Bombardierung - wie in Dresden - als Luftangriff auf die vermeintlich unschuldige Zivilbevölkerung für ihre politischen Zwecke umdeuten zu wollen.
Schweriner Volkszeitung
|
|
|
::Action::
Infoveranstaltung "Fight Racism now!"
Infoveranstaltung
20.05., Café Median Rostock
Imam Baildi
Konzert
20.05., Peter-Weiss-Haus Rostock
alle Termine
alle Presseartikel
::Presse::
16.05.2013 [NK]
Fast jeden Tag eine rechtsextreme Aktion in MV / Auf elf Seiten listet das Innenministerium in Schwerin Veranstaltungen mit rechtsextremem Hintergrund im vergangenen Jahr auf. Und das sind nur die offiziell gewordenen.
15.05.2013 [SVZ]
NPD-Provokation vor dem Schloss / Die NPD will am 2. Juni in Schwerin zum Tag des offenen Schlosses auflaufen.
15.05.2013 [NK]
Als dumme Nazis die Bücher kluger Menschen verbrannten / Gedenken an Bücherverbrennung in Torgelow
15.05.2013 [NK]
Ordnungsamt: Nicht zu viele Fahnen im Zug der NPD / "Kein Grund zum Einschreiten"
15.05.2013 [OZ]
Zeitzeugen an der Stadtschule / Die Projektgruppe "Stolpersteine" lädt am 29. Mai zur Zeitzeugenveranstaltung mit Erich Kary in die Aula der Großen Stadtschule ein. Erich Kary wurde am 28. November 1924 in Angerburg (Ostpreußen) geboren.
14.05.2013 [OZ]
Nach Diebstahl: Greifswalder Stolpersteine werden neu verlegt / Die Plaketten, die an die vom NS-Regime deportierten und ermordeten Juden erinnern, waren in der Nacht vom 8. auf den 9. November 2012 gestohlen worden.
13.05.2013 [OZ]
Landespolitiker beleuchtet rechten NSU-Terror / Jürgen Suhr hält Vortrag im Grünen-Büro in Stralsund
11.05.2013 [OZ]
Fünf unbekannte Neonazi-Morde? Grüne verlangen Untersuchung / Die Gewalttaten zwischen 1996 und 2001 stehen in dem Verdacht, rechtsextremistisch motiviert gewesen zu sein. Die SPD lehnt eine öffentliche Aufklärung ab.
alle Presseartikel
|