|
02.07.2003
Hoffnung auf einen friedlichen Aufmarsch - Strecke abgestimmt
Pasewalk (ast). Pasewalks Bürgermeister Rainer Dambach (parteilos) hat gestern die Hoffnung ausgesprochen, dass der für den 5. Juli ab 12 Uhr angemeldete Aufmarsch der NPD in der Kreisstadt friedlich verläuft. Falls die angekündigte Gegendemonstration, die bisher nach Angaben der Stadtverwaltung offiziell noch nicht angemeldet ist, stattfinde, werde alles so geplant, dass beide Parteien nicht zusammentreffen, versicherte der Bürgermeister. "Ich hoffe, dass auch die Gegendemonstration friedlich abläuft", appellierte er. Die PDS-nahe Jugendorganisation \["SOLID\] hatte die Pasewalker Einwohner vor Tagen zu so einer Gegenaktion aufgerufen und um zahlreiche Teilnahme gebeten (der Nordkurier berichtete). Wie Ordnungsamtsleiterin Bärbel Steinmüller informierte, fand am Montag mit dem Landkreis als der zuständigen Versammlungsbehörde ein Koordinierungsgespräch statt. Dabei seien die Strecke für den geplanten Aufmarsch als auch der Kundgebungsplatz abgestimmt worden.
Die NPD hatte die Demonstration ganz offiziell am 12. Juni angemeldet. Die Stadt konnte sie nicht verhindern. Die NPD will am Sonnabend gegen die Aufnahme Polens in die Europäische Union demonstrieren.
Nordkurier-Pasewalk
|