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02.07.2003
Strategie gegen rechte Propaganda beschlossen - Wehrmachtsausstellung im Peenemünder Museum findet in der Region breite Unterstützung

Peenemünde (uq). "Erinnern statt verdrängen - Usedom sagt Ja zur Wehrmachtsausstellung". Unter diesem Motto werden in den nächsten Wochen zahlreiche Veranstaltungen auf der gesamten Insel Usedom stehen, um deutliche Zeichen gegen rechte Angriffe auf die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht - Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" in Peenemünde zu setzen. Etwa 30 Vertreter verschiedener Vereine und Verbände - aus dem politischen Spektrum ebenso wie aus dem Kulturbereich und dem Tourismus - verständigten sich gestern auf eine entsprechende Strategie. Alle Aktionen sollen dabei unter zwei Prämissen stehen: Farbe zu bekennen gegen rechte Propaganda und keine Krawalle von Extremisten - weder rechten noch linken - zuzulassen, erläuterte der Chef des Historisch-Technischen Informationszentrums (HTI), Dirk Zache, im Anschluss.

Zugleich äußerte er sich "ausgesprochen zufrieden" über die breite Unterstützung: "Das zeigt, dass die Ausstellung einen weiteren Zweck erfüllt und die Region für dieses Thema sensibilisiert."

Höhepunkt der Aktivitäten werden Kulturfeste am 1. August in Karlshagen und am 2. August auf dem Museumsgelände in Peenemünde sein, aber man wird sich nicht nur auf diese beiden Tage beschränken, betonte Zache. Für den 2. August hat der bekannte NPD-Funktionär Christian Worch bekanntlich eine Demo gegen die Wehrmachtsausstellung angemeldet.

Nordkurier-Usedom

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