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28.06.2003
Olympiabeirat des Landes konstituiert
Rostock (OZ/MM) Fast drei Monate, nachdem das Nationale Olympische Komitee (NOK) sich auf Leipzig und Rostock als Bewerberduo für die Olympischen Spiele 2012 festgelegt hat, hat sich gestern der Olympiabeirat des Landes konstituiert. Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) begrüßte in Rostock 20 Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Politik und der Medien.
Der Beirat soll die Bewerbung um die Austragung der Olympischen Segelwettbewerbe unterstützen. Dabei geht es neben Werbung für den Olympiastandort um fachliche und finanzielle Hilfe. Ringstorff sagte - auch im Hinblick auf die Streitigkeiten zwischen Leipzig und dem NOK: "Wir dürfen uns nicht verzetteln. Die Begeisterung darf nicht erlöschen, sondern muss weiter wachsen."
Gute Nachrichten hatte Rostocks Oberbürgermeister Arno Pöker (SPD) für Warnemünde. Der Yachthafen in Hohe Düne wird bereits gebaut. In Arbeitsgruppen werde darüber nachgedacht, wie die Zufahrt über Markgrafenheide/Hinrichshagen modernisiert und ausgebaut wird, der Verkehr in Warnemünde ohne Kreuzung bis zur Fähre gelangt, 800 Sportbootliegeplätze entstehen und die Mittelmole attraktiver gestaltet wird.
2004 entscheidet das IOC, welche Bewerber "Candidate City" werden. Bis dahin gelte es vor allem bei Infrastruktur, Olympiadorf, Sportstätten und Beherbergung ein perfektes Bild abzugeben. Erst dann sei das nationale und internationale Marketing wichtig, "um aus der Bewerbung eine Bewegung zu machen", so Pöker.
Ostseezeitung
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28.06.2003
Beirat für Olympia setzt Ziele - Tagung mit Ringstorff
Der Olympiabeirat des Landes Mecklenburg-Vorpommern unter der Leitung von Ministerpräsident Harald Ringstorff hat sich gestern im Olympiabüro in Rostock zu seiner ersten konstituierten Sitzung zusammengefunden. Dem Gremium gehören Vertreter der Wirtschaft und des Sports sowie der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern an.
Der Beirat soll die Bewerbung der Hansestadt Rostock um die Austragung der Olympischen Segelwettbewerbe 2012 vor Warnemünde unterstützen. Dabei geht es neben der Werbung für den Olympiastandort Rostock-Warnemünde vor allem um fachliche Hilfe, aber auch um finanzielle Unterstützung. Die Mitglieder des Gremiums wollen sich für eine positive Resonanz auf die Olympiabewerbung einsetzen.
"Mir kommt es auf eine Bündelung aller Aktivitäten an. Das gilt natürlich auch für die Landesregierung selbst", erklärte Ministerpräsident Harald Ringstorff. Die Landesregierung sei sich ihrer Verantwortung bewusst, die sie im Zusammenhang mit der Olympia-Bewerbung trägt. Sie habe bereits den Weg frei gemacht, damit die Hansestadt Rostock ihren Anteil an der Finanzierung der "Leipzig 2012 GmbH" erbringen kann.
"Die Begeisterung für Olympia darf nicht erlöschen, sondern muss weiter wachsen. Dabei sehe ich eine besondere Verantwortung der Medien, des Sports und des Olympia-Clubs", so der Ministerpräsident.
Norddeutsche Neueste Nachrichten
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