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19.06.2003
Mit Kultur gegen rechten Aufmarsch - Initiativen wollen in Peenemünde Zeichen setzen - Konzert vorgesehen

Ostvorpommern (cm). Mit einer kulturellen Protestaktion wollen Initiativen aus der Region am 2. August in Peenemünde gegen den Aufmarsch von Rechten aktiv werden. War bisher nur am 1. August eine Veranstaltung geplant (wir berichteten), so einigten sich Vertreter der Initiative "Bunt statt braun", des Netzwerkes Ostvorpommern, des Historisch-Technischen Informationszentrums (HTI) Peenemünde sowie die Trassenheider Pastorin und Kommunalpolitiker jetzt bei einem von der PDS organisierten Treffen darauf, auch am Tag der Demo selbst in Peenemünde präsent zu sein. Bekanntlich will die rechte Szene gegen die renommierte Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht - Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944", die im Sommer im HTI gezeigt wird, aufmarschieren.

Klar sei aber, dass es am 2. August keine Gegendemonstration, sondern eine Kulturveranstaltung geben soll, sagte Lars Bergemann, stellvertretender Kreisvorsitzender der PDS gestern. Ein konkretes Konzept werde bis zum 1. Juli erarbeitet.

Außerdem werde sich der Tourismusverband Insel Usedom bemühen, zu dem am 1. August vorgesehenen Kulturtag den Liedermacher Hannes Wader zu einem Konzert einzuladen, das in Zinnowitz oder Karlshagen stattfinden soll, berichtete Bergemann. Als zusätzliches Zeichen gegen den rechten Aufmarsch sei zudem an eine Plakataktion gedacht.

Nordkurier-Usedom

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