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16.06.2003
Kreis muss für Brand im Asylheim Garz zahlen - Mindestens sechsstellige Summe belastet Haushalt von Ostvorpommern
Garz/Ostvorpommern (OZ) Noch weiß Kämmerin Ilka Freese nicht, woher sie das Geld nehmen soll. Doch dass der Landkreis für den entstandenen Schaden nach dem Brand im Asylbewerberheim in Garz Anfang Dezember letzten Jahres vorerst aufkommen muss, steht fest. Eine entsprechende Forderung hatte das Bundesvermögensamt in Rostock als Eigentümer jetzt aufgemacht.
Über die Höhe der Summe jedoch wollte Ilka Freese vorerst nichts sagen. Kurz nach dem Brand war der Schaden aber auf rund 500 000 Euro geschätzt worden.
"Wir werden auf jeden Fall alle Möglichkeiten ausschöpfen, uns das Geld wieder zu holen", versicherte Ostvorpommerns Kämmerin. Von wem, ist allerdings zurzeit völlig offen. Nach OZ-Informationen sind die Ermittlungen zur Brandursache noch nicht abgeschlossen. Auf die Frage, warum keine Versicherung für den Brandschaden aufkommt, hieß es beim Landkreis mit Hinweis auf das schwebende Verfahren: "Kein Kommentar."
Zu der überplanmäßigen Ausgabe berät heute der Kreis-Finanzausschuss in Lubmin im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung. Außerdem müssen sowohl Kreisausschuss als auch Kreistag dazu noch ihr Votum abgeben.
Ostseezeitung-Wolgast
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