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13.06.2003
BGS spürte in Rostock Geschleuste auf - Flüchtlinge in Container festgenommen

Seehafen (OZ) Im Rostocker Seehafen entdeckten Beamte des Bundesgrenzschutzes bei einer Kontrolle eines aus Verona in Italien kommenden Güterzuges einen nicht ordnungsgemäß verplombten Container.

Mit Spezialtechnik stellten die Beamten im Inneren des Containers einen sehr hohen Kohlendioxyd-Gehalt fest. Nach dem Öffnen des Containers fanden die Beamten hinter der aus Gartengrillöfen bestehenden Ladung fünf Männer.

Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei den Geschleusten um drei irakische und zwei iranische Kurden im Alter von 22 bis 34 Jahren. Über die Ostsee sollten sie, so die Erkenntnisse, mit einem Fährschiff nach Schweden ausgeschleust werden. Die Ermittlungen dauern zum Zeitpunkt noch an, teilt das Bundesgrenzschutzamt Rostock mit.

Ostseezeitung-Rostock

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