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11.06.2003
Was wird aus der Kriegsschule in Anklam? - Nachgefragt bei: Lothar Salzsieder, Geschäftsführer der GWA Anklam
Das neue ostvorpommersche Asylbewerberheim wird wohl in Wolgast entstehen - und nicht in der einstigen Kriegsschule in Anklam. Unser Redaktionsmitglied Siegfried Denzel fragte bei GWA-Chef Lothar Salzsieder nach, was nun aus dem historischen Gebäude werden soll.
Wie sehen Ihre weiteren Planungen für die alte Kriegsschule aus?
Die Entscheidung des Landes ist aus meiner Sicht noch nicht gefallen. An dem Tag, an dem Sie über eine Entscheidung berichtet hatten, habe ich noch ein überarbeitetes Angebot eingereicht.
Die Kostendifferenz zwischen dem ehemaligem Werft-Gebäude in Wolgast und der Kriegsschule soll über eine Million Euro betragen. Glauben Sie da noch an eine Entscheidung für Anklam?
Wenn der Staat Denkmalschutz will, muss er wissen, dass dieser etwas kostet. Das Gebäude erst unter Denkmalschutz zu stellen und dann keine Nutzung anzubieten, ist unmöglich.
Nordkurier-Anklam
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