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03.06.2003
Mehr Sicherheit in der City - Rostocker CDU-Abgeordneter fordert Pilotprojekt Videoüberwachung in Rostock

Der CDU-Landtagsabgeordneter Reinhardt Thomas fordert erneut offene Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten in Rostock.

Hausfriedensbruch, Sachbeschädigungen und Diebstähle seien in Rostock an der Tagesordnung, wie Betroffene im Herzen der Stadt berichten. Besonders rund um den Universitätsplatz gebe es seit Jahren Klagen der Anwohner, Gastronomiebetreiber und Geschäftsleute. Effektive Maßnahmen dagegen fehlten leider bis heute. Mit zusätzlichen Beamten allein lasse sich das Problem nicht lösen, zumal das Land Polizeivollzugsstellen weiter abbaue, so Thomas.

Im Jahr 2001 schlug die CDU-Fraktion Rostock als Pilotprojekt für eine offene Videoüberwachung vor, wie sie in der Olympiastadt Leipzig erfolgreich eingesetzt wird. Nach den jüngsten Vorfällen auf dem Rostocker Universitätsplatz sei es an der Zeit zu handeln. Nachdem jüngst sogar Bundesinnenminister Otto Schily seinen langjährigen Widerstand gegen Videoüberwachungen aufgegeben habe, fordert Thomas Rostocks OB Arno Pöker auf, sich ernsthaft für mehr Sicherheit in der Innenstadt stark zu machen.

Darüber hinaus müssen sich Polizei, Sicherheitsdienste und Politiker schnell über ein Konzept verständigen. Ein auf die Bedürfnisse abgestimmtes Sicherheitskonzept steht einer Stadt gut zu Gesicht, die Olympioniken aus aller Welt Gastgeber sein will. Leipzig habe es vorgemacht.

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