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09.05.2003
Das Bild Rostocks als weltoffen und tolerant prägen - OB Arno Pöker ruft zur Teilnahme an der Veranstaltung von "Bunt statt braun" auf dem Doberaner Platz auf - Pöker: Muster vom 26. April nicht wiederholbar

Während der Sitzung der Bürgerschaft informierte Oberbürgermeister Arno Pöker, dass "rechtsextremistische Gruppen durch Demonstrationen erneut versuchen, das weltoffene und tolerante Klima in unserer Hansestadt zu beschädigen und für ihr menschenverachtendes Gedankengut zu werben". Er forderte die Abgeordneten auf, am Sonnabend um 11.00 Uhr zu der Veranstaltung von "Bunt statt braun" auf den Doberaner Platz zu kommen und deutlich zu machen, dass Rechtsextremisten in Rostock ihr Ziel nicht erreichen werden, egal, wie oft sie es auch versuchen mögen.

"Wer meint, das Muster vom 26. April sei wiederholbar, der irrt. Zum einen ist die Polizei gezwungen, das Grundrecht durchzusetzen, zum anderen - und dies bedaure ich sehr - führen Sitzblockaden unserer jungen Menschen zu deren Kriminalisierung und nutzen letztlich nicht. Ich danke den Initiatoren von ,Bunt statt braun', die auch in den vergangenen Jahren das Gebot der Friedfertigkeit gewahrt und durch geschickte Aktionen soviel Engagement demonstriert haben. Organisatoren und Mitwirkende von Gegenveranstaltungen aller Art sollten sich dem verpflichtet fühlen. Ich bitte Sie an dieser Stelle, ,Bunt statt braun' auch weiterhin tatkräftig mit Spenden und Ihrem Engagement zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir alle durch friedliches Verhalten im Zusammenhang mit ,Bunt statt braun' deutlich zeigen, dass wir ein buntes, vielfältiges und international geprägtes Rostock wollen", so der Oberbürgermeister.

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