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09.05.2003
Kranzniederlegungen zum Gedenken an Kriegsende
Raben Steinfeld (dpa) Als einziges Bundesland hat M-V gestern mit einem offiziellen Gedenktag an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 58 Jahren erinnert. Im Namen der Landesregierung legten der stellvertretende Ministerpräsident Wolfgang Methling (PDS) und Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Denkmal "Die Mutter" in Raben Steinfeld bei Schwerin einen Kranz für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus nieder. Auch in Rostock, Neubrandenburg, Greifswald und Sassnitz fanden Kranzniederlegungen statt. Zudem gedachten die Jüdische Gemeinde sowie Vertreter verschiedener Organisationen der Millionen Toten.
"Der 8. Mai ist ein Tag der Mahnung alles zu tun, damit von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht", sagte Methling. Sein Dank galt jenen, die für die Befreiung vom Nazi-Terror ihr Leben gaben.
In Sassnitz legte Bürgermeister Dieter Holtz (PDS) am Denkmal für die Opfer des Faschismus, auf dem Alten Friedhof und dem Walfriedhof Blumen nieder. Sozialministerin Marianne Linke (PDS) nahm an einer Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof für gefallene Sowjetsoldaten in Greifswald teil. Der Landtag in Schwerin hatte im Oktober 2001 den 8. Mai auf Betreiben der PDS zum gesetzlichen Gedenktag erklärt.
Ostseezeitung
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09.05.2003
Kränze am Gedenktag - Veranstaltungen zum 8. Mai in mehreren Städten
Schwerin (dpa) Als einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern gestern mit einem offiziellen Gedenktag an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert. Im Namen der Landesregierung legten der stellvertretende Ministerpräsident Wolfgang Methling (PDS) und Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Denkmal "Die Mutter" in Raben Steinfeld bei Schwerin einen Kranz nieder. Auch in Rostock, Neubrandenburg, Greifswald und Sassnitz fanden Kranzniederlegungen statt. "Der 8. Mai ist Mahnung alles zu tun, damit von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht", sagte Methling.
Schweriner Volkszeitung
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09.05.2003
Mahnung zum Frieden als Gebot der Stunde - Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof in Neustrelitz
Neustrelitz (sz). Der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 haben Neustrelitzer Antifaschisten gestern mit einer Kranzniederlegung auf dem Friedhof für die gefallenen sowjetischen Soldaten nahe dem Neustrelitzer Theater gedacht. "Damals schworen wir: Nie wieder Krieg", erinnerte Werner Mahnke, Kreisvorsitzender des Verbandes der Freidenker in Mecklenburg-Strelitz, an das Jahr 1945.
Auch heute sei Frieden das Gebot der Stunde: "Kein Krieg, keine Gewalt." So sei auch der Irak-Krieg als unmenschlicher Terrorakt zu verurteilen, für den es keine Rechtfertigung gebe. "Es genügt nicht, nur Nein zu sagen oder das Nein der Bundesregierung zu begrüßen", mahnte Mahnke. "Das Gedenken für den Frieden sind wir den Toten schuldig."
An der Gedenkplatte sowie an den einzelnen Grabsteinen auf dem Ehrenfriedhof wurden Blumen und Kränze niedergelegt. Die Gedenkveranstaltung war vom Bund der Antifaschisten initiiert worden.
Nordkurier-Neustrelitz
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