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06.05.2003
Schicksale, die betroffen machen - Elbbergmuseum in Boizenburg erinnert an Menschen an der ehemaligen Grenze und an KZ-Häftlinge
Boizenburg Seit dem Wochenende hat das Elbbergmuseum wieder für seine Gäste geöffnet. Bis Ende September können die Ausstellungen über die Grenze und das KZ-Außenlager besichtigt werden.
Das Elbbergmuseum befindet sich vor den Toren der Elbestadt in einer im Original erhaltenen Flachbaracke, die einmal als KZ gedient hatte. Seit vier Jahren "erzählt" es über die Grenze und den Schicksalen der Menschen, die mit und an ihr lebten.
Gezeigt werden u.a. Grenzzäune und -sicherungsanlagen, Uniformen und Ausrüstungen der Grenzsoldaten sowie Berichte über Menschen, die versuchten, die Elbe zu überwinden und dabei ihr Leben ließen. Ausstellungsstücke zur Grenzgeschichte der Ex-DDR werden vom Museum übrigens immer wieder gern genommen.
Die Ausstellung im zweiten Raum erinnert an das harte, entbehrungsreiche und schwere Leben der Frauen, die in der Boizenburger Außenstelle vom KZ-Neuengamme untergebracht waren.
Bärbel Lohse, die das Museum betreut, hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele Besucher. Zu den ersten Gästen in der eröffneten neuen Saison gehörte Monika Stoll aus Hamburg/ Altona. Sie fand die Ausstellungen sehr interessant und war über die Berichte der Menschen, die hier gelebt haben, sehr betroffen.
Margit Hufsky
Schweriner Volkszeitung-Hagenow
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