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04.04.2003
Vier Bands rocken gegen den Krieg - Organisator rechnet mit bis zu 200 Zuhörern in Gadebusch

Gadebusch "Das lass ich mir nicht entgehen", erzählte Anke Zahn vom gleichnamigen Uhren- und Schmuckgeschäft. Sie hat für die große Veranstaltung "Rock für den Frieden" einen Obolus gespendet und will sich die Musikveranstaltung am morgigen Sonnabend auch auf keinen Fall entgehen lassen. "Warum soll man sich nicht engagieren, wenn mal hier vor Ort was los ist", erklärte sie, warum sie einen finanziellen Beitrag geleistet hatte. Außerdem hängte sie auch ein Plakat in ihr Schaufenster.

Eigentlich sollten ja überall Plakate auf die Veranstaltung hinweisen, aber das habe nicht so richtig geklappt, bedauert Torsten Delater-Gerlach. Aber sie findet natürlich, wie bereits angekündigt, statt. Los geht es am Sonnabendabend um 20 Uhr in der Aula auf dem Schlossberg. Vier Bands wollen den jungen und jung gebliebenen Musikliebhabern ordentlich einheizen.

Die Lübecker "Sündikat" treten mit Hip Hop auf, die 17-jährige Rehnaerin "Ismene" präsentiert Pop. Mit Funky der drei Lübecker von "Paint" und Rock dargeboten von "Hotstepper" aus Gadebusch ist für eine bunte Mischung gesorgt, verspricht der 35-jährige Organisator, der selbst bei "Hotstepper" am Schlagzeug sitzt. Er freut sich, dass sich mit dem Musikhaus Andresen, Ratzeburger Inbau, der Druckerei Schäffer und dem Ratskeller weitere Sponsoren gefunden haben, die eine Veranstaltung wie "Rock für den Frieden" möglich machen. Um die 200 Leute fasst die Aula, Karten gibt es an der Abendkasse.

Schweriner Volkszeitung-Gadebusch

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