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03.04.2003
Wolgast als Asylstandort so gut wie sicher - Flüchtlingsheim wird nicht in Anklam eingerichtet

Wolgast (OZ) Das Ex-Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der Peene-Werft wird anscheinend tatsächlich das künftige zweite Asylbewerberheim des Landkreises. Sowohl das Landesamt für Asy- und Flüchtlingsangelegenheiten als auch die Kreisverwaltung favorisieren nach OZ-Informationen diese Lösung. Mit einer endgültigen Entscheidung ist in der nächsten Woche zu rechnen. Derzeit werde nochmals die genaue Kostenkalkulation geprüft, die aber deutlich günstiger ausfalle als bei der Alten Kriegsschule in Anklam, die wie auch die frühere Polizeiinspektion ebenfalls als Standort ins Kalkül gezogen worden war. Bis zu 150 Flüchtlinge sollen spätestens ab Januar 2004 in Wolgast Aufnahme finden, wenn die Unterkünfte in Garz bzw. Anklam (Demminer Straße) schließen müssen.

Ostseezeitung-Wolgast

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