Presse-Schau

worüber wird in den Medien geschrieben?

zurück zu den News

28.03.2003
"Rock für den Frieden" - Vier Bands spielen am 5. April in Gadebusch gegen den Krieg auf

Gadebusch In die Aula auf dem Schlossberg kehrt wieder Leben ein. Und zwar gewaltig. Denn am Sonnabend, 5. April, wird hier gerockt - für den Frieden. Die Organisatoren hoffen mit der Mischung aus Rock, Pop und Hip Hop möglichst viele für die Veranstaltung begeistern zu können.

Es ist Krieg im Irak und auch sonst an viel zu vielen Orten der Welt. Genau deswegen will sich Torsten Delater-Gerlach für den Frieden engagieren. Und zwar mit einer großen Tanzveranstaltung am 5. April auch in Gadebusch. Zwar läuft der Irak-Krieg nun schon seit mehr als einer Woche, aber spontaner sei eine derartige Großveranstaltung nicht auf die Beine zu stellen, so der 35-Jährige.

Allein die Suche nach einem geeigneten Ort habe sich als schwierig herausgestellt. Im Gadebuscher Gymnasium habe er kein offenes Ohr gefunden, bedauert der Stover. Auf mehr Verständnis sei er beim Bürgermeister Ulrich Howest gestoßen. Dieser habe konstruktiv nach Lösungen gesucht. Das Bürgerhaus sei jedoch mit Platz für lediglich 100Zuschauer zu klein. Attraktiver sei da die Aula auf dem Schlossberg, die mehr als doppelt so viele Menschen fasse, erklärt Delater-Gerlach weiter. Dort soll "Rock für den Frieden" am 5. April nun stattfinden. Für drei Euro gibt es dann ab 20Uhr bis etwa 2 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

"Sündikat" aus Lübeck präsentieren Hip Hop. Die 17-jährige Rehnaerin "Ismen" tritt mit Pop - teils nachgesungen, teils eigene Stücke - auf. Die drei Lübecker von "Paint" werden mit Funky Music aufwarten. Um Einheimische handelt es sich wieder bei der Band "Hotstepper". Bei ihnen sitzt Torsten Delater-Gerlach am Schlagzeug. Ihre Spezialität: Rockmusik. Also alles in allem eine recht bunte Mischung. Das sei auch genauso beabsichtigt, berichtet Delater-Gerlach, der mit der Gadebuscher Band "s.u.s.i.x" zum einen für die Beschallung und nicht zuletzt für sämtliche organisatorische Belange zuständig ist. Mit dem bunten Mix an Musikrichtungen wolle er möglichst viele Leute erreichen. "Für Jung und Alt ist was dabei", ist er sich sicher.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Mit Rainer Matzke vom Rehnaer "Ratskeller" habe er einen Fachmann gefunden, so der Organisator, der sich derzeit um den Druck der Plakate kümmert. Diese sollen im Landkreis ausgehängt werden.

Susann Galda

Schweriner Volkszeitung-Gadebusch

diskutieren? auf ins Forum!