|
26.03.2003
Sorge um irakische Asylbewerber - Flüchtlingsrat fordert dauerhaftes Bleiberecht
Schwerin (ddp) Mecklenburg-Vorpommerns Flüchtlingsrat sorgt sich um die irakischen Asylbewerber. Ihnen drohe die Aberkennung des Asylstatus und die Abschiebung, warnte das Gremium gestern in Schwerin. In Erwartung eines Regimewechsels im Irak gebe es bereits jetzt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Entscheidungstopp bei noch offenen Asylanträgen.
Den Betroffenen drohe nach Kriegsende die Abschiebung in ein weitgehend zerstörtes Land, befürchtet der Flüchtlingsrat. Er forderte von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), den Entscheidungsstopp aufzuheben. Außerdem solle den in Deutschland lebenden irakischen Flüchtlingen ein dauerhaftes Bleiberecht gegeben werden. In M-V leben nach Angaben des Innenministeriums knapp 1400 Iraker.
Ostseezeitung
|