|
24.03.2003
Friedensplattform plant weitere Aktionen in Wolgast - Rechtsextremen wurde Teilnahme an Mahnwache untersagt
Wolgast/Ostvorpommern (OZ) Auch am Wochenende demonstrierten Vertreter der Wolgaster Friedensplattform mit einer Mahnwache gegenüber der Post ihre kritische Haltung zu den täglichen Angriffen auf den Irak. Am Sonnabend kam es zu einem kleinen Zwischenfall, als sich laut Lars Bergemann Rechtsextreme mit einem Transparent der Mahnwache anschließen wollten. Dies aber wurde ihnen von der Wolgaster Friedensplattform untersagt. Letztere plant für kommenden Donnerstag ein Friedensfeuer auf dem Gelände der ehemaligen Oberschule 5 nahe der Großsporthalle und will morgen dazu mit Wolgasts Bürgermeister Jürgen Kanehl (SPD) sprechen. Sollte das nicht machbar sein, ist eine große Aktionen am Standort der Mahnwache gegenüber der Post verabredet.
Derweil hat die Leitung der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK) zu Spenden für die Opfer des Irak-Krieges aufgerufen. Nach wie vor hält die Kirchenleitung diesen Militäreinsatz für nicht gerechtfertigt. Um die humanitäre Katastrophe zu lindern, bittet die PEK um Unterstützung für die Diakonie-Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisationen, die sich im Irak und angrenzenden Ländern engagieren. Spenden bitte unter dem Kennwort "Irak" auf das Konto: 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ: 600 100 70
Ostseezeitung-Wolgast
|