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13.03.2003
Rechtsextreme wollen demonstrieren - Protest gegen Wehrmachtsausstellung in Peenemünde für Anfang August angekündigt - Aktionsgruppe Rostock und Pommersche Aktionsfront dabei

Peenemünde (sd). Zwei Tage nach der Entscheidung des Hamburger Instituts für Sozialforschung, die Ausstellung über Kriegsverbrechen der Wehrmacht vom 25. Juli bis 7. September in Peenemünde zu zeigen, sind nun erste Proteste rechtsextremer Gruppierungen angekündigt: Anfang August soll es direkt in Peenemünde eine Demonstration geben, anschließend wollen die Initiatoren Kränze niederlegen für die 735 Opfer des Bombenangriffs auf die damalige Heeresversuchsanstalt sowie benachbarte Wohnsiedlungen. Als Veranstalter treten eine Rostocker "Aktionsgruppe Festungsstadt" und eine mit Postfach in Wolgast gemeldete "Interessengemeinschaft Taten statt Worte" auf.

Die Anmeldung der Demonstration liege vor, bestätigte Kreissprecher Christoph Krohn. Nun werden Fragen eines möglichen Verbots beziehungsweise Auflagen geprüft.

Nordkurier-Anklam

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