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12.03.2003
Einen Schritt weiter aufeinander zu - Frauenzentrum in Teterow will Aussiedler-Familien erreichen
Teterow (sp). Aussiedlerfamilien haben in der Region und in der Stadt Teterow seit einigen Jahren schon ein neues Zuhause gefunden. "Oft wissen wir nicht viel voneinander", bedrückt es Dorothee Dittmer, Leiterin des AWO-Frauenzentrums "Trude" in der Bergringstadt. Immer wieder ergreift sie die Initiative, Frauen zusammenzuführen. Eine Möglichkeit soll ein offener Gesprächsabend bieten, der für den 28. März vorbereitet wird. "Wir wollen mit Aussiedlern über ihre Kultur, ihre Herkunftsländer, die Geschichte der Russlanddeutschen in Russland, in der Sowjetunion reden", stellt sich Dorothee Dittmer vor. Sie freut sich, dass sie mit Lydia Reis, die über ABM in der "Trude" tätig ist, jetzt auch eine junge Aussiedlerin in ihrem Team hat. Vielleicht mache auch das Frauen und Familien den Weg ins Frauenzentrum leichter. Und schließlich könnten auf diese Weise ja auch Sprachprobleme abgebaut werden. Denn wer sich in der deutschen Sprache noch nicht so gut verständigen kann, für den könnte Lydia Reis dolmetschen. Und umgekehrt natürlich auch. Die Leiterin des Frauenzentrums würde sich wünschen, dass sich ein Gesprächskreis entwickelt, um einander besser kennen- und verstehen zu lernen. Offen seien da für alle Interessierten natürlich alle Veranstaltungen in der "Trude". Gerade begonnen hat zum Beispiel ein Webkurs, den Handweb-Meisterin Susanne Döbler leitet. In kreativer Runde und immer mit Zeit für Gespräche sollen Wandbehänge fürs Frauenzentrum entstehen, in die Frauen auch später noch ihre eigene Spur einweben können.
Nordkurier-Teterow
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