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25.02.2003
Zeichnungen gegen den Krieg - Beitrag zur Rostocker Heinkel-Diskussion mit dem Stift

Warnemünde (OZ) Für den Warnemünder Gerhard Lau gibt es über den Flugzeugbauer Ernst Heinkel noch erheblichen Diskussionsbedarf. Gerade in der Irak-Krise. Deshalb hat Lau seine Stimme per Zeichenstift mit dem Zyklus "Ernst Heinkel - von Warnemünde bis Bagdad" erhoben. Neun Zeichnungen zeigen den Schrecken des Krieges und das Leid. Der Warnemünder hat Guernica thematisiert, den Privatmann Ernst Heinkel mit seinem Sohn spielend dargestellt, die Bombenangriffe auf Coventry, London und Krakau, aber auch die auf Rostock.

"Guernica traf durch Heinkel-Maschinen der erste Terrorangriff der Geschichte", erinnert Lau. Die baskische Stadt war wie Warnemünde unbefestigt und mit etwa 6000 Einwohnern ähnlich groß.

Die weitaus größte Zahl Heinkelscher Flugzeuge geriet dem namhaften Flugzeugkonstrukteur und Unternehmer zu militärischem Gerät. Das begann schon vor dessen Warnemünder Zeit und wurde durch seine Ingenieure nach dem zweiten Weltkrieg fortgesetzt. Die Spuren führen nach Korea, Vietnam, Afghanistan bis möglicherweise Bagdad. "Bagdad, das noch zu verhindern ist - auch durch ein deutsches Nein zum Krieg", hofft Gerhard Lau. Seine Zeichnungen werden Gegenstand der nächsten Sonntagsschule 2003 / 04 sein.

Ostseezeitung-Rostock

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