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21.02.2003
Chancen für Wehrmachtsausstellung auf Usedom gestiegen - Institutsvertreter bewerten Peenemünder Bedingungen als sehr gut - Aber: Noch keine Zusage
Peenemünde (uq). Die Chancen, dass die so genannte Wehrmachtsausstellung im Sommer in Peenemünde gezeigt wird, sind nach der Absage des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) an Prora und nach einem Vorort-Besuch von HIS-Vertretern im Peenemünder Museum am Mittwoch deutlich gestiegen. Zwar wollten sich die Hamburger auch danach noch nicht definitiv festlegen; doch sowohl die neue Exposition im ehemaligen Kraftwerk als auch die Bedingungen in der Turbinenhalle, wo die Wehrmachtsausstellung aufgebaut werden soll, wurden laut Museumschef Dirk Zache "sehr positiv bewertet". Die endgültige Entscheidung soll allerdings erst nach einer internen Beratung im HIS fallen, berichtete Zache, der jedoch sehr zuversichtlich ist. "Es gibt aus meiner Sicht keinen geeigneteren Ort als Peenemünde", sagte er. Wie berichtet, brennt den Peenemündern langsam die Zeit unter den Nägeln, denn ihre Konzeption sieht vor, die Wehrmachtsausstellung mit einem vielseitigen Rahmenprogramm zu koppeln, das von hochkarätigen Fachvorträgen bis zu kulturellen Bestandteilen reicht.
Nordkurier-Usedom
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