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21.02.2003
Anklamer Szene stützt inhaftierte Neonazis - Verfassungsschutz berichtet über Kameradschaftsbund Anklam und Laden "New Dawn"
Anklam (sd). Der Verfassungsschutz des Landes hat erneut den rechtsextremistischen "Kameradschaftsbund Anklam" sowie den am Marienkirchplatz angesiedelten Szene-Laden "New Down Streetwear" ins Visier genommen. So habe sich die Monatspublikation der neonazistischen "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige" (HNG) in ihrer Dezember-Ausgabe "für ihre Geld- und Sachspenden" bedankt, "mit denen sie die aktive Gefangenenhilfe unterstützt haben". Nach Verfassungsschutz- Informationen verfügt die HNG bundesweit über rund 600 Mitglieder und versucht, durch "materielle und ideologische Betreuung von Inhaftierten" jene während und nach der Haft in der rechtsextremistischen Szene zu halten. Bereits in der Vergangenheit waren sowohl der Kameradschaftsbund Anklam als auch der örtliche Szene-Laden im Verfassungsschutzbericht des Landes aufgetaucht.
Nordkurier-Anklam
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