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01.02.2003
Wollte 19-Jähriger Rivalen mit Axt töten? - Morddrohung und rechte Sprüche bei Parchim - Haftbefehl

Schwerin (ddp) Mit einer Axt bewaffnet und rechtsextremistischen Sprüchen auf den Lippen hat ein angetrunkener Jugendlicher im Kreis Parchim für Angst und Schrecken gesorgt. Der 19-Jährige habe am Donnerstag zuerst ein Jugendheim in Brüel und danach eine Förderschule in Sternberg aufgesucht, wo er sein Opfer vermutete, wie Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick gestern in Schwerin sagte.

Er soll geäußert haben, aus Eifersucht seinem angeblichen Rivalen den Kopf abschlagen zu wollen. Dieser hatte Kontakt zu seiner Freundin aufgenommen.

Wegen Bedrohung und des Verwendens von Nazikennzeichen hat das Amtsgericht Parchim gegen den 19-Jährigen Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige gelte als gewalttätig und habe derzeit keinen festen Wohnsitz, sagte der Oberstaatsanwalt. In den beiden Städten und auf der Busfahrt von einer zur anderen habe er außerdem den Hitlergruß gezeigt. Danach wurde er festgenommen.

Der Beschuldigte sei bereits in der Vergangenheit wegen eines Körperverletzungsdelikts verwarnt worden, sagte Pick. Außerdem werde gegen ihn wegen einer Raubstraftat ermittelt.

Schweriner Volkszeitung

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