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23.01.2003
Würdigen Zustand gefordert - Sauberkeit an Bützower Gedenkstätte bemängelt - Pflegevertrag mit Firma

Bützow Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Daran erinnert Pastor i.R. Erich Arndt aus Bützow und fordert, die Mahn- und Gedenktstätte für die Opfer des Faschismus am Bützower Friedhof in einem "ordentlichen und würdigen Zustand zu erhalten". Denn er habe dieser Tage bei einem Besuch feststellen müssen, dass der Gedenkstein beschmiert und das gesamte Gelände mit mancherlei Unrat verwüstet ist. Für Erich Arndt ist die Gedenkstätte ein Symbol dafür, "dass in dieser Stadt aus dem Los der an diesem Platz Bestatteten wichtige Lehren für Gegenwart und Zukunft gezogen wurden - nie wieder Kriege, nie wieder nationalsozialistischer Größenwahnsinn, nie wieder Antisemitismus und Rassismus, nie wieder Völkermord". Die Stadt habe einen Pflegevertrag mit einer hiesigen Firma abgeschlossen, erklärte Bützows Bauamtsleiterin Doris Zich. Siebenmal im Jahr werde in der Vegetationszeit für Ordnung gesorgt. Auch vor Feier- und Gedenktagen werde nach dem Rechten gesehen. In dieser Woche war die Firma vor Ort, habe das Areal gepflegt, so Doris Zich.

Schweriner Volkszeitung

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