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15.01.2003
Bombodrom-Gegner wollen Untersuchung - Südmecklenburger Initiative lehnt Pläne des Kriegsministeriums ab
Mirow (epd) Im Streit um den geplanten Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide hat das Aktionsbündnis "Freier Himmel" eine Überprüfung des militärischen Vorhabens durch das Bundesverteidigungsministerium abgelehnt. Die Entscheidung, die Pläne für das Bombodrom durch die Planer selbst begutachten zu lassen, sei "ein tot geborenes Kind", sagte gestern die Sprecherin der Initiative, Barbara Lange. Stattdessen sei eine parlamentarische Untersuchung notwendig, bei der unterschiedliche Interessenlagen von Gegnern und Befürwortern "angemessen" berücksichtigt werden. Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag auf die "kurzfristige Überprüfung der militärischen Planung" für die 142 Quadratkilometer große Heidelandschaft verständigt. In M-V ist das Aktionsbündnis "Freier Himmel" seit einem Jahr gegen Bundeswehrpläne aktiv.
Ostseezeitung
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