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14.01.2003
"Besondere Bedingungen der Ausländer" - Bürgerbeauftragte des Landes: Integration nicht als Randthema behandeln

Schwerin (ddp). Nach Ansicht der Bürgerbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern werden die besonderen Lebensbedingungen von Ausländern in den ostdeutschen Ländern noch immer zu wenig berücksichtigt. Eine Zuwanderungspolitik stelle an die neuen Bundesländer besondere Anforderungen, sagte die Bürgerbeauftragte Heike Lorenz gestern in Schwerin. Oft werde aus der vergleichsweise geringen Zahl der Zuwanderer fälschlicherweise der Schluss gezogen, Integration sei ein Randthema, kritisierte sie. Zuvor hatten die Ost-Ausländerbeauftragten in Berlin der Bundesausländerbeauftragten Marieluise Beck (Grüne) ein Memorandum "Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern" übergeben. Lorenz zufolge waren länderübergreifend Vertreter aus den ostdeutschen Ländern an der Erarbeitung des Papiers beteiligt. Darin werden integrationspolitische Chancen und Risiken in den neuen Ländern untersucht. Auch aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage sind danach die neuen Länder nach wie vor nicht attraktiv für Zuwanderer.

Nordkurier

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