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10.01.2003
Exposition über Anne Frank - Ausstellung in Greifswald
Greifswald (ddp) Eine internationale Wanderausstellung dokumentiert zur Zeit im Foyer des Greifswalder Max-Planck-Institutes das Schicksal des jüdischen Mädchen Anne Frank (1929-1945). Die bis zum 8. Februar in der Hansestadt präsentierte Dokumentation "Anne Frank - eine Geschichte für heute" zeigt Fotos und Auszüge aus dem weltweit bekannten Tagebuch des jüdischen Mädchens, das kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im Konzentrationslager Bergen-Belsen an den Folgen einer Typhusepidemie starb. Organisiert wurde die Ausstellung über die Geschichte des Holocaust vom Amsterdamer Zentrum und der Civitas-Netzwerkstelle des Caritas-Verbandes Vorpommern. Nach Angaben der Initiatoren werden für Besuchergruppen und Schulklassen Führungen mit speziell geschulten Jugendlichen organisiert (Tel. 0 38 34 / 7 98 30).
Die Anne-Frank-Ausstellung existiert in mehreren Sprachfassungen und wurde bisher in 35 Ländern gezeigt. Insgesamt besuchten sie mehr als sechs Millionen Menschen.
Das Mädchen Anne Frank und ihre jüdische Familie emigrierten 1934 nach Amsterdam. Ihr Versteck wurde verraten. Die Nazis verschleppten sie ins KZ. Bis auf den Vater überlebte keiner das Konzentrationslager.
Ostseezeitung
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