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08.01.2003
Mehr als 130 Aussiedler neu im Landkreis - Wenig Zeit zur Vorbereitung der Wohnungen in Mecklenburg-Strelitz

Mecklenburg-Strelitz (gr). Mehr als 130 Aussiedler sind im vergangenen Jahr dem Landkreis Mecklenburg-Strelitz zugewiesen worden. Das geht aus dem jüngsten Verwaltungsbericht hervor. Den Aussiedlern wurden durch den Landkreis Wohnungen zugewiesen.

Drei SAM-Kräfte betreuen die Neuankömmlinge in Friedland, Burg Stargard und Neustrelitz. Träger sind in Burg Stargard und Friedland der Arbeitslosenverband und in Neustrelitz das Rote Kreuz. Wie die Kreisverwaltung einschätzte, sind an Betreuer und Sozialämter durch den Wegfall des Aufnahmelagers hohe Anforderungen gestellt. Zwischen Zuweisung durch das Landesamt und Eintreffen auf dem Bahnhof blieben oft nur zwei Tage Zeit, die Wohnungen entsprechend Familiengröße und Alter der Personen vorzubereiten. In diesem Zusammenhang würdigte der Landkreis auch die Zusammenarbeit mit den Vermietern, die die Wohnungen bereitstellen.

In Neustrelitz-Kiefernheide, wo viele Aussiedler unterkommen, habe sich das Jugendprojekt "Life" bewährt. Dieses Projekt unterstützt bei der Integration in die neue Heimat und zeigt unter anderem berufliche Perspektiven auf.

Nordkurier-Neustrelitz

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