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06.12.2002
Ausländer zufrieden mit Behörde - Wismar erhielt Preis von Stiftung

Wismar (OZ) Lob für die Hansestadt Wismar. Ihre Ausländerbehörde gehört zu den freundlichsten in Deutschland (OZ berichtete). Das jedenfalls haben internationale Forscher und Studierende festgestellt. Sie hatten die Wismarer Behörde aus 207 Nominierungen ausgewählt. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hatte hierfür 25 000 Euro ausgelobt, über die sich nun das vierköpfige Team um Sachgebietsleiterin Gudrun Pierstorf besonders freut. Der Preis für die freundlichste Ausländerbehörde zeichnet Ämter aus, die sich besonders aufgeschlossen und hilfsbereit gegenüber ausländischen Wissenschaftlern und Studierenden verhalten. Die 25 000 Euro sind zweckgebunden. Behörden können damit eigene Projekte umsetzen, die ihnen die Beratungsarbeit erleichtern und eine freundliche Atmosphäre schaffen. "Ich bin überrascht, dass wir es geschafft haben, unter die ersten zu kommen. Damit haben wir ein angestrebtes Ziel erreicht. Für uns als Hochschulstadt ist das eine besondere Wertschätzung. Denn auch künftig wollen wir, dass sich ausländische Studenten für einen Studienplatz in Wismar entscheiden. Da ist es schon wichtig, welchen Ruf eine Stadt mit ihrer Ausländerbehörde besitzt", meinte gestern Wismars Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD).

"Unser Preis soll dazu anregen, den Studien- und Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten", so Professor Wolfgang Frühwald, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Erstmals wurde dieser Preis im vergangenen Jahr im Juni mit dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft ausgelobt.

PETER PREUSS

Ostseezeitung-Wismar

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