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12.11.2002
Antisemitische Parolen in Uecker-Randow - Verschiedene Transparente aufgehängt
Anklam/Neustrelitz (OZ/dpa) Rund um den Jahrestag der "Reichspogromnacht" vor 64 Jahren haben Unbekannte am Wochenende im Landkreis Uecker-Randow Plakate und Bettlaken mit antisemitischen Parolen ausgehängt. Nach gestriger Aussage eines Sprechers im Schweriner Innenministerium werde wegen Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Die schwarz-rot bemalten Spruchbänder waren am Sonntag entfernt worden.
Auf dem jüdischen Friedhof in Ueckermünde hing ein zwei mal 1,30 Meter großes Leinentuch mit der Aufschrift "Damals wie heute Kampf der jüdischen Weltbolschewisierung". An einer Straßenbrücke über die L 321 bei Torgelow wurde ein Transparent mit den Worten "Erwehrt Euch der jüdischen Weltpest" befestigt. Hinter dem jüdischen Denkmal in Löcknitz lag ein Plakat mit dem Aufdruck "Stoppt das Finanzjudentum und ihre politische Versklavung".
Bereits am Freitag hatten Unbekannte antisemitische Sprüche über der B 96 nahe Düsterförde bei Neustrelitz ausgehängt. Nach Angaben der Polizei sind die Vorfälle im Zusammenhang mit dem 9. November zu sehen.
Ostseezeitung
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12.11.2002
Antijüdische Parolen im Landesosten aufgetaucht - Polizei vermutet Reaktion auf Reichspogromnacht
Anklam/Neustrelitz (dpa/EB) Unbekannte haben am Wochenende im Osten des Landes mehrfach Plakate und Bettlaken mit antijüdischen Parolen ausgehängt. Es werde wegen Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt, so das Innenministerium am Montag.
Die Spruchbänder waren in Ueckermünde, bei Torgelow und in Löcknitz entfernt worden. Schon am Freitag hatten Unbekannte antisemitische Sprüche bei Neustrelitz ausgehängt. Laut Polizei sind die Vorfälle im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht zu sehen. Am 9. und 10. November 1938 hatten die Nazis Synagogen angezündet, jüdische Geschäfte zerstört und Juden getötet.
Schweriner Volkszeitung
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12.11.2002
Antisemitische Transparente - Fälle von Volksverhetzung in Ueckermünde, Pasewalk und Löcknitz
Ueckermünde. Wie die Polizei erst gestern bekannt gab, ist es am Sonntag im Uecker-Randow-Kreis zu drei Fällen von Volksverhetzung gekommen. Auf dem jüdischen Friedhof in Ueckermünde war an einem Gedenkstein ein etwa zwei Meter langes Transparent mit einer antisemitischen Aufschrift abgelegt.
An einer Brücke über die Landesstraße zwischen Pasewalk und Torgelow stellte die Polizei ein Transparent sicher, auf dem ebenfalls gegen das jüdische Volk gehetzt wurde. Schließlich wurde das jüdische Denkmal in Löcknitz mit einem antisemitischen Plakat geschändet. Die Schriftzüge wurden aus roter und schwarzer Farbe unter Verwendung einer Schablone gefertigt. Die Kripo ermittelt.
Nordkurier-Ueckermünde
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