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01.10.2002
Mann in Neubrandenburg brutal getötet - Zwei Rechte ab nächster Woche vor Gericht

Neubrandenburg (jo). Eines der brutalsten Verbrechen der jüngeren Zeit wird in der kommenden Woche vor dem Landgericht verhandelt. Wegen der Tötung des 19-jährigen Behinderten Klaus- Dieter L. müssen sich zwei Ex-Lehrlinge am Donnerstag verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft den zur Tatzeit 20 und 17 Jahre alten Männern gemeinschaftlichen Totschlag vor. Laut Anklage haben beide den körperlich behinderten Lehrling am späten Abend des 19. Mai nach einem belanglosen Streit hinter einer Baracke auf dem Weg zum Baden im Reitbahnsee getötet. Die Täter hatten das Opfer schlimm zugerichtet. Das Gesicht sei nicht mehr zu erkennen gewesen, hatte einer der Mitarbeiter des Rettungsdienstes schockiert festgestellt. Wie sich später herausstellte, soll der 17-Jährige das Opfer mit Springerstiefeln gegen den Kopf getreten haben.
Die beiden Beschuldigten sind wegen Körperverletzung vorbestraft und haben in der Nachbarschaft des Opfers in der Zastrowstraße auf dem Datzeberg gewohnt. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft haben sie sich gern als Rechtsgesinnte gegeben. Sie sollen die Tat gestanden haben.

Nordkurier-Neubrandenburg

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