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19.10.2002
Neonazis: Na das war wohl nichts - Bericht der Berliner Kameradschaft Tor
Um 7.30 Uhr trafen sich ein kleiner elitärer Kreis des Nationalen Wiederstandes Berlin, darunter ein paar TORler, an einem Berliner Bahnhof um nach Neubrandenburg zu fahren.
Im Zug machten einige noch Bekanntschaft mit einem "LINKEN" ,der wie sich später rausstellte auf der Gegendemo agierte und zwar mit dem Finger im Mund, in den Moment als ich ihn erblickte. Naja. Gegen 9.50 Uhr sind wir dann auch in Viertorstadt angekommen.
Auf dem Bahnsteig wurden wir gleich von der Polizei empfangen und auf den Bahnhofsvorplatz geführt. Dort warteten wir nun auf den Rest der DemoteilnehmerInnen. Und schau einer an, der QOFWXY (letztes Mal als noch Punk) hat doch den rechten Weg gefunden (mit Glatze, Martens und natürlich mit hochgekrempelten Hosen HHHEEEEIIIILLLL).
Mit der Zeit versammelten sich schon die ersten GegendemonstrantenInnen vor einer Kirche.
Als dann die übrigen NationalistenInnen endlich am Bahnhof ankamen ging es auch mit dem Organisatorischen los. Ordner wurden ein- und zugeteilt und ihre Aufgaben besprochen, welche sie zu erfüllen hatten. Ein sogenannter "Antifa" Fotograf wurde mit Hilfe der Polizei vom Vorplatz vertrieben. So gegen 12 Uhr sollte es dann auch losgehen. Es wurde in Dreierreihen Aufstellung genommen und Transparente wurden ausgerollt.
Die ersten Parolen wurden dann auch schon gerufen aber der Zug bewegte sich keinen Meter. Es wurde darauf hin bekannt gegeben das einige "LINKE" eine Straße blockieren und die Polizei nicht in der Lage sei dies zu beheben.
Nach einem kleinem hin und her zwischen Polizei und Demoleitung, von einer 3/4 Stunde konnte es dann auch losgehen. Der Organisator und die Ordnerkräfte drohten mit einem kleinem Durchbruch der Polizeikette um mal selbst "Hand anzulegen". Schwupp di wupp.
Mit "Hier Marschiert der Nationale Widerstand!" setzte sich der Demozug dann auch in Bewegung. Nach einigen Metern marschieren, hatten wir auch schon die ersten Begleiter.Diese zum teil vermummten vorpubertären Gestalten riefen dann auch ihre üblichen Parolen, wie "Nazis raus" und "Scheiß Faschisten".
Um so weiter wir marschierten, um so mehr GegendemonstrantenInnen wurden es auch.Darunter auch ein paar bekannte Gesichter aus Berlin wie z.B. unser "geliebter" Kameramann vom APABIZ e.V. in Berlin und welche vom Antifaschistischen Aktionsbündnis 3.
An einigen Straßenkreuzungen wurden dann auch Flaschen und Steine geworfen, die aber nicht trafen. In einem Neubaugebiet war es dann so weit, der Demozug stoppte. Erst dachten wir es wäre nur ein kleiner Zwischenstopp aber wie man dann von der Polizei erfuhr hätten es die "LINKEN" wieder einmal geschafft eine Sitzblockade zu errichten. Unter den "LINKEN" soll laut Presse der PDS Landestagsabgeordneter Gerd Walther in der ersten Reihe gesessen haben. Dies hätte natürlich zur Folge das gegen den braven Politiker eine Strafanzeige gestellt werden müsste. Das beweist natürlich auch was die PDS von Meinungsfreiheit und Demokratie hält. Wer hätte das gedacht.J
Während wir also dort standen und nicht weiter kamen, hielten wir dennoch die Dreierreihen und geraucht wurde auch nicht. Nach etwa einer Stunde erhielten wir die Nachricht das die Polizei auch diesmal nicht in der Lage sei, die Straße frei zuräumen. Es wurde dann der Vorschlag unserseits gemacht, das wir dies sicherlich schneller und eleganter lösen könnten. Aber dies wurde von der Polizei abgelehnt.
Es hatte nun den Anschein das es sich nur noch um Stunden handeln würde und so wurde das Rauchverbot zeitweise aufgehoben. Ein paar "LINKE" waren auch noch vor Ort, bekamen allerdings nasse Füße als einige NationalistenInnen sich die Beine vertreten wollten und den Block verließen.
Nach knapp 2 Stunden hieß es dann das es gleich weiter geht, das Rauchen wurde sofort eingestellt und die Blöcke wurden wieder geschlossen. Es ging dann auch weiter. An der nächsten Straßenkreuzung sahen wir dann auch die Spuren der Sitzblockade. Ein paar verzeckte Mädels warfen mit kleinen Steinen und rannten dann ganz aufgeregt davon aber sonnst war alles ruhig bis zum Rathaus.
Am Rathaus angekommen, stellten sich einige NationalistenInnen auf der Rathaustreppe auf, während andere sich mit ihren Transparenten davor hinstellten. Kaum hatte der erste Redner angefangen etwas zu sagen versuchten die "LINKEN" GenossenInnen durch lautstarkes pfeifen und schreien den Redebeitrag zu übertönen.
Dies gelang allerdings nicht und so konnte der Redner seinen Vortrag in aller Ruhe über die Bühne bringen. Kurz darauf wurden die Leute die auf der Treppe standen aufgefordert diese zu verlassen, was sie auch taten, ohne größere Proteste. Nach vier Verschiedenen Redebeiträgen von Lutz Giessen, Peter Borchardt, Jörg Hähnel und Maike Spiegelmacher ging es dann mit Bekleidmusik zum Bahnhof . Wo dann auch gleich ein Zug kam.
Am Bahnhof Neustrelitz versuchten einige Antifas ein unfaires Kräftemessen. Jedoch stellte sich für die achso anständigen GenossenInnen heraus, dass Flaschen, Steine und Leuchtspurmunition nicht ausreichen um den Willen oder gar die Gebeine eines NationalistenInnen zu brechen. Sodass sie nach Ihrer Attacke ihr Heil in der Flucht fanden.
Fazit: Die "LINKEN" haben nicht das gehalten was sie versprachen und nichts Weltbewegendes auf die Beine gestellt.
Ich hoffe das die Polizei mit ihren fünf Verletzten daraus ein Lehre gezogen hat und das nächste mal entschlossener gegen die "LINKEN" CHAOTEN vorgeht.
Es war ein Erfolg des Nationalen Widerstandes und sicherlich nicht der letzte in Neubrandenburg.
Bis zum nächsten mal in Neubrandenburg!
D.
Kameradschaft Tor
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